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Wunder der Natur

Per aspera ad astra – es war nicht wirklich Mühsal und die Pfade nach Hyden sind auch nicht rau, aber bei 50 Grad Celsius den Wave Rock zu besuchen, ist schon eine Herausforderung. Wir haben einen der heißesten Tage in Hyden erwischt, am Folgetag sind es „nur“ noch 30 Grad. Hyden liegt 350 Kilometer östlich von Perth in der Weizenkammer Australiens. Der Ort hat vielleicht 300 Einwohner, einen Lions Club und ein Motel, in dem wir sehr angenehm übernachtet haben. Insgesamt waren wir dreimal am Wave Rock, kurz nach unserer Ankunft, zum Sonnenuntergang und am anderen Tag vormittags. Den besten Himmel haben wir bei unserem ersten Besuch, die Sonne geht „an der falschen Stelle unter“, heißt, der Sonnenuntergang ist nur oben auf dem Felsplateau zu sehen, und am nächsten Vormittag ist der Himmel stark bewölkt.

Hottest Spot.

Was ist nun der Wave Rock? Die Welle, Teil einer gewaltigen Granitformation, ist mehr als zwei Milliarden Jahre alt, 15 Meter hoch und etwa 110 Meter breit. Herunterlaufendes Regenwasser hat im Laufe von vielen Jahrmillionen den Felsen als Welle ausgewaschen. Chemische Prozesse haben zu den charakteristischen schwarzen und roten vertikalen Streifen geführt.

Ein faszinierendes Naturwunder.

Wir besuchen auch den „Hippo`s Yawn“, etwa 700 Millionen Jahre alt, und den Wildpark mit seltenen weißen Kängurus.

Da sieht der Weltrentner winzig aus.

Leider ist der Besuch des Wildparks, Eintritt: 12 Dollar pro Person, enttäuschend, da es nur drei weiße Kängurus gibt, diese nicht gesund aussehen und kraftlos herumliegen. Der Park wirkt zudem ungepflegt.

Das zweite Naturwunder für uns sind die Pinnacles im Nambung-Nationalpark, knapp 200 Kilometer nördlich von Perth. Die Pinnacles sind bis zu vier Meter hohe verwitterte Kalksteinsäulen, die auf einer Fläche von vier Quadratkilometern zu finden sind. Wir fahren auf einer Sandpiste, vorbei an kleinen und großen Felstürmen, die zu tausenden in der Wüstenlandschaft verstreut sind. Die in Jahrmillionen entstandenen Felsnadeln mit ihren verschiedenen Formen wirken wie eine Armee, die Aufstellung genommen hat. Dazu der gelbe Sand und der strahlend blaue Himmel – die Atmosphäre ist schon tagsüber mystisch und bizarr.

Auf dem Weg zum Nambung-Nationalpark sehen wir auch die Quindalup-Wanderdünen, die sich pro Jahr um zwölf Meter verschieben.

Nach dem Wüstenerlebnis fahren wir ins zwölf Kilometer entfernte Cervantes zum Lunch. Im Lobster Shack genießen wir ein saftiges Steak, nein, natürlich den ½ Grilled Garlic BBQ`d Lobster.

 

 

 

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