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Kirchentag in Rom I

Rom hat nur nicht nur wunderschöne Brunnen, sondern vor allem eine großartige Auswahl an imposanten Kirchen – zu viele, um sie alle in einem Leben besuchen zu können. Insgesamt soll Rom mehr als 1.000  Kirchen haben – Wahnsinn. Mein überschaubarer „Kirchentag“ für die folgenden zwei Beiträge reicht vom Petersdom, obwohl nicht in Rom, bis zur Basilika Sant Andrea della Valle.

San Pietro in Vaticano

Das Weltliche zum Greifen nah, das Säkulare im Blick

Die “Hauptstraße” im Dom um 7:55am. Ein wenig “stört” das Morgenlicht. In der Ferne das Grab von Petrus

Die berühmte “Pieta von Michelangelo”, von Glaswänden geschützt

WOW – der Besucher staunt und staunt. Was für ein Gefühl, in der größten Kirche der Welt und im Zentrum der katholischen Christenheit zu sein. Die Emotionen sind nur schwer in Worte zu fassen. Deshalb hier nur ein paar Zahlen und Impressionen.

Grundfläche der Basilika: 23.000 Quadratmeter

Begehbare Fläche: 15.160 Quadratmeter

Höhe: 133 Meter

Außenlänge: 218 Meter

Innenlänge: 186 Meter

Fassade: 115 Meter breit und 45 Meter hoch

Durchmesser der Kuppel / innen: 41.5 Meter

Gewicht der Kuppel: 14.000 Tonnen

Höhe des Baldachins über dem Grab von Petrus: 28 Meter

Der imposante Baldachin über dem Grab von Petrus – ein Fixpunkt im Petersdom

Ein Aufstieg in die Kuppel ist sehr lohnenswert. Ich gehe zu Fuß nach oben und fahre mit dem Aufzug das letzte Teilstück wieder nach unten.

Auch mit Aufzug sind 320 Stufen zu bewältigen. Diese sind aber breit und bequem. Im oberen Teil sind die Stufen eher beschwerlich

Auf dem Weg nach oben ein Motivationsschub: die Galerie des Doms

Blick auf die Vatikanischen Gärten. Rechts die Mauer der Vatikanischen Museen. Unser Guide dort empfiehlt die Sommerresidenz des Papstes. Diese sei wesentlich schöner als die Vatikanischen Gärten.

Basilica di Santa Sabina

Die von außen recht unscheinbare Basilica di Santa Sabina auf dem Aventinhügel wurde im 5. Jahrhundert gebaut und ist heute eine beliebte Hochzeitskirche auf dem Grab der Heiligen Sabine. Rechts von der Basilika liegt der Orangengarten mit einer tollen Aussichtsterrasse. Die Kirche, Basilica minor, ist Sitz des Ordens der Dominikaner. Auf den ersten Blick wenig spektakulär, aber beim Betrachten der Mosaiken und Fresken, der Innenarchitektur mit den weißen Marmorsäulen, der Holztür des Hauptportals und beim Besuch des Kreuzganges stellt sich Santa Sabina als großartiges Beispiel einer römischen Basilika dar, die kunstgeschichtlich mit zum Besten gehört, was Rom zu bieten hat. Verdient einen zweiten Besuch.

Ich war etwas unter Zeitdruck. Muss nochmals wiederkommen, um die großartigen Details zu sehen

Die Grabplatte von Munio de Zamora, Ordensmeister der Dominikaner

Pantheon

Das Pantheon wurde von der katholischen Kirche “übernommen“, obwohl es den römischen Göttern geweiht ist. Die offizielle Bezeichnung ist Santa Maria ad Martyres. Fantastisch die große Kuppel, die in der Mitte offen ist.

Ein Touristenmagnet

Einige Zahlen und Impressionen:

27 v. Chr.: Erbaut von Marcus Agrippa als Tempel für römische Gottheiten

110 n. Chr.: Das Pantheon brennt nach einem Blitzeinschlag ab

119 n. Chr.: Kaiser Hadrian lässt das Pantheon wieder aufbauen

613 n. Chr.: Das Pantheon wird zur Gedenkstätte aller Märtyrer

Durchmesser der Kuppel: 43 Meter

Höhe der Kuppel: 24 Meter

Durchmesser der Kreisöffnung: 8.95 Meter

Gewicht der Kuppel: 5.000 Tonnen

Die Sonne erhellt den Innenraum – eine emotionale Atmosphäre

Im Pantheon, ab dem 16. Jahrhundert Grabeskirche für bedeutende Persönlichkeiten, befinden sich die Gräber der beiden Könige Vittorio Emanuele II. und Kaiser Umberto I., des Malers Raffael und des Komponisten Arcangelo Corelli.

Basilica San Pietro in Vincoli

Der Name „Sankt Peter in Ketten“ leitet sich von den Ketten ab, mit denen Petrus bis zu seiner Befreiung in Jerusalem gefesselt war. Die Ketten werden in einer Glasvitrine unter dem Altar aufbewahrt.

Berühmt ist die Kirche für das Grabmal von Papst Julius II. Michelangelo hat mit den Statuen von Rachel, Lea und Mose ein Meisterwerk geschaffen. Er soll daran 40 Jahre gearbeitet haben. Mose kommt mit den Gesetzestafeln vom Berg Sinai zurück. Kunstgeschichtlich bemerkenswert ist seine Körperdrehung und sein Ehrfurcht gebietender Blick.

Mose sitzend in der Mitte des Grabmals. Julius II liegt über ihm. Links von Mose Rachel, rechts Lea

Die Grundsteinlegung der Kirche liegt im Jahr 431 n. Chr.

Bedeutend auch Epitaph und Grabplatte von Nikolaus von Kues, Cusanus, der von 1401 bis 1464 lebte. Der aus Bernkastel-Kues stammende Sohn eines Kaufmanns und Fischers gilt als der wichtigste Theologe des 15. Jahrhunderts. Auf dem Relief dargestellt ist Petrus auf dem Thron mit der abgestreiften Kette in der linken Hand. Links kniet Nikolaus von Kues, rechts ein Engel.

Wird fortgesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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