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Der Ring der Wiener

„Es ist mein Wille“. Mit diesen Worten ordnete Kaiser Franz Joseph im Dezember 1857 den Bau der Ringstraße an. Bis Ende des 19. Jahrhunderts entstanden imposante, dem Historismus verpflichtete Bauten, die heute den 5.3 Kilometer langen und  57 Meter breiten Ring zu einem fulminanten Prachtboulevard machen. Das Ziel von Kaiser Franz Joseph war es, die Wiener Vororte mit dem imperialen Machtzentrum zu verbinden. Der eigentliche Ring ist in neun Abschnitte eingeteilt. Ohne den Franz Joseph Kai wäre er allerdings nicht geschlossen. Am Schwedenplatz beginne ich meinen Spaziergang. Man kann auch 25 Minuten mit der „Vienna Ring Tram“ für zwölf Euro fahren. Was für ein Vergnügen, den „Ring der Wiener“ abzulaufen.

Stubenring

Der Stubenring, 1867 benannt nach der damaligen Stubenbastei, beginnt am Julius Raab Platz. Raab war von 1953 bis 1961 Bundeskanzler der Republik Österreich, ist in einem Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof begraben. Die Höhepunkte: 1) ehemaliges k.u.k Kriegsministerium, heute die Bundesministerien für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie für Nachhaltigkeit und Tourismus, 2)  Radetzky-Denkmal, 3) Oskar Kokoschka Platz mit der Universität für angewandte Kunst, daneben das korrespondierende Museum und 4) Dr. Karl Lueger Platz.

Im ehemaligen Kriegsministerium sind heute drei Bundesministerien untergebracht. Haben Sie gewußt, dass Österreich bereits ein Ministerium für Digitalisierung hat?

Johann Joseph Wenzel Anton Franz Karl Graf von Radetzky von Radetz wurde 1766 im Königreich Böhmen geboren. Er war der bedeutendste österreichische Heerführer in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nach 72 Dienstjahren und 90 Lebensjahren wurde er vom Kaiser 1857 in den Ruhestand versetzt. Ein Jahr später starb er. Radetzky diente fünf Kaisern.

Oskar Kokoschka (1866 – 1980) war ein österreichischer Künstler, der fast 20 Jahre im Exil in Prag und England lebte und 1953 in die Schweiz übersiedelte. Ab 1912 hatte er ein stürmisches Verhältnis mit Alma Mahler, der Witwe von Gustav Mahler.

Dr. Karl Lueger (1844 – 1910) war Gründer der Christlich-Sozialen Partei und von 1897 bis 1910 Bürgermeister der Stadt Wien. Er war allerdings auch populistischer Antisemit, förderte ein politisches Klima, welches die Verbreitung des Nationalsozialismus begünstigte.

Parkring

Der Parkring verläuft von der Weiskirchnerstraße bis zur Johannesgasse. Benannt wurde er 1861 nach dem angrenzenden Stadtpark. Die Höhepunkte: 1) Wiener Stadtpark mit Kursalon und Denkmal von Johann Strauss (Sohn) und 2) Theodor Herzl Platz.

Der Stadtpark, 65.000 Quadratmeter groß, ist der an Denkmälern und Skulpturen reichste Park in Wien. Das Strauss Denkmal wurde am 26. Juni 1921 enthüllt. Früher mussten die Besucher des Parks für die Nutzung der aufgestellten Sesseln eine Gebühr bezahlen. Diese wurde von den sogenannten Sesselweibern eingetrieben. 1956 wurde dieser „besucherfreundliche“ Service eingestellt.

2004 wurde dieser Platz in Theodor-Herzl-Platz umbenannt. Herzl (1860 – 1904) war der Verfasser des Buches „Der Judenstaat“ und Journalist. Mit seinen Ideen begründete er den politischen Zionismus. Auf dem Platz stehen die Bertoni-Säulen. Im Jahr 1973 hatte Bertoni den Auftrag erhalten, sechs Säulen für den Platz vor der Piaristenkirche zu gestalten. Von einem Stich aus dem 18. Jahrhundert wusste man, dass damals Heiligenstatuten den Platz säumten. An deren Stelle sollten nun sechs Säulen aus Bertonis Zyklus „Metamorphose der Säule“ aufgestellt werden. Doch ein Lehrer aus dem gegenüberliegenden Piaristengymnasium rief eine Unterschriftensammlung gegen das Projekt ins Leben. Die phallischen Säulen seien den Schülerinnen und Schülern nicht zuzumuten. Die Verantwortlichen gaben dem Druck nach, die Bertoni-Säulen stehen heute auf dem Theodor-Herzl-Platz, wo offenbar niemand wegen phallischer Assoziationen Schaden nimmt.

Schubertring

Der Schubertring führt von der Johannesgasse bis zur Schwarzenbergstraße. Benannt wurde er 1928 nach dem Komponisten Franz Schubert. Die Höhepunkte: 1)  Schwarzenbergplatz und 2) als kleiner Abstecher Beethovenplatz und Wiener Konzerthaus an der Lothringerstraße.

Der Schwarzenbergplatz ist einer der bekanntesten Plätze in Wien, bestückt mit repräsentativen Bauten und Denkmälern. So das Haus der Industrie und das Haus der Wiener Kaufmannschaft, die Französische Botschaft, das Heldendenkmal der Roten Armee, das Palais Fanto mit dem Arnold Schönberg Center oder das Palais Wertheim. Im Erdgeschoss liegt seit Juli 1978 der bekannte Gourmet-Tempel McDonald`s. Am Schwarzenbergplatz treffen sich drei Wiener Bezirke.

Im Zentrum des Beethovenparks steht das 1880 errichtete Denkmal. Das Denkmal besteht aus einem klassischen Steinsockel, der Sitzfigur aus Bronze und begleitenden Figuren, ebenfalls aus Bronze, die einen gefesselten Prometheus, eine Victoria und neun Putten als Allegorien für seine neun Sinfonien darstellen.

Seit 2017 steht Beethoven zweimal auf dem Beethovenplatz. Diese Bronzeskulptur des deutschen Bildhauers Markus Lüpertz ist 2,70 Meter und bunt bemalt. Sie besteht aus einem Kopf mit der typischen Beethoven-Frisur und einer dahinter aufragenden, sitzenden Figur. Dieser fehlen beide Arme und ein Bein, auf dem Kopf trägt sie einen Lorbeerkranz. “Ich habe versucht, die Problematik des Künstlers, seine Schwierigkeiten, seine Taubheit, seine Problematik als Mensch in gewissem Sinne, in einem Werk darzustellen”, sagte Lüpertz bei der Enthüllung der Statue. Das Werk ist eine Dauerleihgabe an die Stadt Wien, und wird auf jeden Fall bis zum Ende des Beethoven-Jahres 2020 dort stehen bleiben.

Das Wiener Konzerthaus, 1913 eröffnet, liegt unmittelbar gegenüber. An der Hausfront befindet sich die Inschrift „Ehrt eure deutschen Meister, dann bannt ihr gute Geister“, ein Zitat aus der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner.

Kärntner Ring

Der Kärntner Ring verläuft von der Schwarzenbergstraße bis zur Kärntner Straße. Benannt wurde er 1861 nach der Kärntner Straße. Die Höhepunkte: 1) einige Hotels wie das „Imperial“ und 2) als kleiner Abstecher der Musikverein.

Eröffnet 1870. Der Große Saal gilt aufgrund seiner Akustik als einer der besten Konzertsäle der Welt.

Opernring

Der Opernring führt von der Kärntner Straße bis zur Eschenbachgasse. Benannt wurde er 1861 anlässlich des Baubeginns des k.k. Hofoperntheaters, der heutigen Staatsoper. Die Höhepunkte: 1) Staatsoper und als kleiner Abstecher das Hotel Sacher und der „Gerstner“, 2) Goethedenkmal am Burggarten und 3) Robert Stolz Platz und als kleiner Abstecher Schillerplatz mit Schillerdenkmal.

Herbert von Karajan führte in seiner Direktionszeit (1956 – 1964) das Prinzip ein, Opern ausschließlich in der Originalsprache aufzuführen. Außerdem hob er das bis dahin gültige Ensembleprinzip mit lediglich vereinzelten Gastsängern auf und begann damit, die international besten Sänger an die Staatsoper zu engagieren, wobei zumeist nur die kleineren Partien aus dem Ensemble besetzt wurden.

Eng und plüschig im Eingangsbereich. Das Hotel Sacher gibt es seit 1876. Es gehört zu keiner internationalen Kette. Graham Greene dachte hier über den „Dritten Mann“ nach. Eine Torte ist der Anziehungspunkt für Touristen. Kostet im Cafe Sacher mit Schlagoberst 7.50 Euro.

Seit 170 Jahren erfreut die Gerstner K.u.K. Hofzuckerbäckerei Besucher aus aller Welt. Sie liegt unmittelbar an der Staatsoper. Auf drei Etagen wird die Zeituhr dank vergoldeter Salons und Fresken zurückgedreht. Gerstner ist aufgrund eines Vertrages mit Kaiser Franz Joseph bis heute der exklusive Caterer des Opernhauses.

Am 15. Dezember 1900 wurde das Denkmal enthüllt. Goethe (1749 -1832) hat wohl trotz seiner ausgedehnten Reisetätigkeit Wien niemals besucht, stand aber mit verschiedenen Wiener Persönlichkeiten in freundschaftlichen Beziehungen. Der im englischen Stil gehaltene Burggarten entstand zwischen 1818 und 1823. Er war Privatgarten des Kaiserhauses, ist seit 1919 öffentlich zugänglich.

Der unspektakuläre Robert Stolz Platz liegt zwischen Schillerplatz und Opernring. Er wurde 1978 so bekannt. Robert Stolz wohnte „um die Ecke“. Das Schillerdenkmal am Schillerplatz wurde 1876 enthüllt.

Das Denkmal ist filigraner als das des gegenüber sitzenden Goethe. 1802 wurde Schiller (1759 – 1805) vom Kaiser in Wien in den Adelsstand erhoben. Im Hintergrund, eingerüstet, die Akademie der bildenden Künste.

Burgring

Der Burgring beginnt an der Eschenbachgasse und endet seit 1934 an der Bellariastraße. Benannt wurde er 1863 nach der kaiserlichen Hofburg. Die Höhepunkte: 1) Burggarten mit Mozartdenkmal, 2) Heldenplatz mit der dahinter liegenden Hofburg, 3) Kunsthistorisches Museum, 4) Maria Theresien Platz und 5) Naturhistorisches Museum.

Seit 1953 steht Mozart im Burggarten, früher stand er auf dem heutigen Albertinaplatz. Dargestellt ist er mit Notenpult auf einem Sockel, der mit Ornamenten, Masken und Kränzen geschmückt ist. Die bewegten Putten, eine Allegorie für die verzaubernde Musik von Mozart, sind stilistisch dem aufziehenden Jugendstil verbunden. Das Relief auf der Vorderseite weist mit „Einladung und Erscheinen des Steinernen Gastes“ auf den „Don Giovanni“ hin.

Das Tor zur Hofburg und zum Heldenplatz. Die Hofburg war vom 13. Jahrhundert bis 1918 die Residenz der Habsburger. Seit Ende 1946 ist sie Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten.

Der (linke) Teil eines wunderschönen Terzetts: Das Kunsthistorische Museum, 1891 eröffnet. Das Museum ist aus den Sammlungen der Habsburger entstanden.

In der Mitte der Maria-Theresien-Platz. Das Denkmal ist das wichtigste Herrscherdenkmal der Habsburger. Es erinnert an Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, vermählt mit Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen. Sie regierte die Monarchie zwischen 1740 und 1780. Das Denkmal steht hier seit 1888.

Und rechts vom Denkmal das Naturhistorische Museum mit fast 30 Millionen Sammlungsobjekten, 1889 eröffnet. Die beiden Schwestermuseen bilden einen außergewöhnlichen Flankenschutz für Maria Theresia.

Dr. Karl Renner Ring

Der Dr. Karl Renner Ring verläuft heute von der Bellariastraße bis zum Beginn des Rathausplatzes. Benannt wurde er 1956 zu Ehren von Bundespräsident Karl Renner. Die Höhepunkte: 1) Volksgarten, 2) Karl Renner Denkmal und 3) Parlament.

Blick in den Volksgarten und auf das Grillparzer-Denkmal. Der Volksgarten wurde als erster öffentlich zugänglicher Park 1823 feierlich eröffnet. Der Heldenplatz ist einerseits von monarchischer Prunkarchitektur (im Hintergrund), andererseits von Symbolen des republikanischen Österreichs, Volksgarten und Parlament, gesäumt. Auf der Seite der Hofburg ist der Volksgarten in Form eines englische Parks angelegt, an der Ringstraße als französischer Garten. Mitten im Volksgarten steht der Theseus Tempel, zwischen 1819 und 1823 erbaut.

Vor dem Tempel steht der Jugendliche Athlet – „Der Kraft und Schönheit Unserer Jugend“.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 27. April 1965, am 20. Jahrestag der Gründung der Zweiten Republik. Enthüllt wurde das bei den Wienern umstrittene Denkmal zwei Jahre später. „Der Kanzler im Vogelkäfig“, so spotteten die Passanten über die Metallkonstruktion, die Renners Kopf umgibt, von dem sie meinten: „Ein schielender Idiotenschädel“. Renners Kopf wurde von Alfred Hrdlicka gestaltet. Dr. Karl Renner (1870 – 1950) war von 1945 bis zum seinem Tod der erste Bundespräsident der Zweiten Republik.

Nationalrat und Bundesrat tagen seit dem 20. September 2017 in einem Ausweichquartier der Wiener Hofburg. Vor dem Parlament liegt der Pallas Athene Brunnen. Dass die Göttin der Weisheit dem Parlamentsgebäude den Rücken zukehrt, führte im österreichischen Volksmund zu verschiedenen Witzen und Spottworten, wonach die Weisheit nicht im Parlament anzutreffen sei.

Die Göttin der Weisheit und Strategie muss bis zum nächsten Jahr mit der Sanierung leben.

Universitätsring

Der Universitätsring führt vom Rathausplatz bis zur Schottengasse. Erst 2012 wurde er so benannt, davor hieß er, seit 1934, Dr. Karl Lueger Ring. Die Höhepunkte: 1) Rathaus mit Rathausplatz, 2) Burgtheater, 3) Mölker Bastei mit Liebenberg Denkmal und Pasqualatihaus, 4) Universität Wien und 5) als kleiner Abstecher Sigmund Freud Park und Votivkirche.

Das neugotische Wiener Rathaus, leider sowohl zum Teil eingerüstet, als auch mit gesperrtem Park, der für den „Wiener Eistraum“ vorbereitet wurde.

Der Rathauspark ist zu einer riesigen Eisfläche geworden. Im südlichen Teil schlängelt sich ein mehr als 700 Meter langer Eispfad durch den Park. Insgesamt umfasst das Open Air Vergnügen vom 23. Januar – 1. März 2020 knapp 9.000 Quadratmeter, zum Teil auf zwei Ebenen. Einmalig in der Welt.

Eislaufen im Rathauspark vor dem Burgtheater. Es ist nach der Comédie Francaise das zweitälteste europäische Sprechtheater, 1888 eröffnet, 1945 ausgebrannt und 1955 wieder eröffnet.

Das Liebenberg Denkmal vor der Mölker Bastei. Gewidmet Johann Andreas von Liebenberg, der von 1680 bis 1683 Bürgermeister der Stadt Wien. Während der zweiten Wiener Türkenbelagerung (1683) überwachte er die Verteidigungsarbeiten und organisierte eine Bürgerwehr. Liebenberg erlebte den Erfolg leider nicht mehr, da er zwei Tage vor der entscheidenden Schlacht gegen die Türken starb. Im Hintergrund erhebt sich exponiert das weiße Pasqualatihaus. Hier wohnte Beethoven acht Jahre lang, von 1804 bis 1808 und von 1810 bis 1814. Im vierten Stock befindet sich eine Gedenkstätte.

Blick vom Pasqualatihaus auf das Hauptgebäude der Wiener Universität.

Mit 99 Metern ist die neugotische Votivkirche die zweithöchste in Wien. Die Grundsteinlegung erfolgte 1856, die Einweihung anlässlich der Silberhochzeit des Kaiserpaares Franz Joseph und „Sissi“ in 1879.

Dieses Vivaldi-Denkmal im Votivpark ist 19 Jahre alt. Es wurde aufgrund einer Initiative von Lions Clubs aus Wien und Venedig geschaffen. Der Künstler hat das Standbild aus Carrara-Marmor gefertigt, es zeigt eine Figurengruppe mit drei Musikerinnen. Somit erinnert das imposante Werk daran, dass Antonio Vivaldi (1678 – 1741) neben seinem Wirken als Komponist erstmals in dieser Zeit jungen Mädchen den Zugang zur Musik eröffnet hat. Vivaldi kam erst 1741 nach Wien und starb nach nur zehn Monaten.

Schottenring

Der Schottenring verläuft von der Schottengasse bis zum Franz Josephs Kai. Benannt 1870 nach dem Schottenstift und dem abgetragenen Schottentor. Die Höhepunkte: 1) Alte Wiener Börse, 2) Hotel Kempinski im Palais Hansen, 3) Deutschmeister Platz mit Deutschmeister Denkmal, dahinter die Rossauer Kaserne, Bundesministerium für Landesverteidigung.

Das ehemalige Gebäude der Wiener Börse, 1771 von Maria Theresia gegründet.

Das Palais Hansen mit dem Kempinski.

Der Deutschmeisterplatz mit dem Denkmal. Er wurde 1876 nach dem Infanterieregiment Hoch-und Deutschmeister Nr. 4 benannt, das vorwiegend aus Wienern bestand. Das Denkmal, 1896 anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums des Regiments gestiftet, wurde 1906 fertiggestellt. Auf einem Granitobelisk erhebt sich die Figur eines Fahnenträgers, an dessen Fuß sitzt Vindobona, die Allegorie der Stadt Wien, an den Seiten die Figuren des treuen Kameraden von 1814 rechts und des Grenadiers von Landshut 1809 links. Unterhalb der Vindobona befindet sich das Bronzerelief „Feuertaufe bei Zenta 1697“. 1931 wurde der Lorbeerkranz aus Bronze am Fuß des Denkmals für die Opfer des Ersten Weltkrieges hinzugefügt.

Der Historismus der Ringstraße ist ein Mix aus Renaissance, Barock und Gotik. Verantwortlich für Pomp und Prunk waren Baumeister wie Theophil von Hansen – Musikverein, Parlament, Börse und Palais Hansen  Karl Freiherr von Hasenauer und Gottfried Semper  – Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum, Burgtheater, Neue Hofburg  Heinrich von Ferstel – Votivkirche, einige Palais am Schwarzenbergplatz, Hauptgebäude der Universität Wien und Universität und Museum für angewandte Kunst und Friedrich von Schmidt – Rathaus.

Meisterwerke für die Ewigkeit.

 

 

 

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