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Singapur – Promenade auf dem F1 Grand Prix Kurs

Die Formel 1 in Singapur fährt seit 2008. Auf einer Rennstrecke, die mitten in der Stadt liegt, in der Marina Bay. Ist das Rennen vorbei, wird die Strecke, bis auf den stationären Start-Ziel-Bereich, wieder zu öffentlichen Straßen. Das ist auch der Grund, warum ich diesmal Grand Prix Biking durch Grand Prix Walking ersetze. Hat den großen Vorteil, dass ich die rechts und links der Strecke liegenden Sehenswürdigkeiten intensiver genießen kann.

Der Marina Bay Street Circuit ist dank der Lage am Wasser atmosphärisch für den Betrachter und dank der Kurven und Brücken anspruchsvoll für die Fahrer. Das Rennen wird in der Dunkelheit gestartet, 2019 am 22. September um 20:10 Uhr (14:10 MEZ). Auch die Qualifikation findet unter Flutlicht statt. Jeder der nur vier Meter voneinander installierten Scheinwerfer besitzt eine Leistung von 2000 Watt. Der Gesamtstrombedarf für das Rennen liegt bei über drei Millionen Watt. Die breit angelegte Strecke, die engste Stelle ist zehn Meter breit, was der Maximalbreite in Monaco entspricht, verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn.

Der Start-Ziel-Bereich ist leider für die Öffentlichkeit gesperrt. Das ist der Grund:

Gesperrt für die Chingay-Parade, das größte Kostüm-und Straßenfest in Singapur. Spiegelt die Bandbreite der singapurischen Kultur wider. Leider sind wir am 14. Februar abgereist.

Also starte ich meinen F1 Grand Prix Rundgang am Singapore Flyer, der direkt neben dem Start-Ziel-Bereich liegt.

Blick auf den gesperrten Tribünenbereich.

Mit einer Höhe von 165 Metern ist der Singapore Flyer noch das zweithöchste Riesenrad der Welt. Die Nummer 1 steht gegenwärtig in Las Vegas. Dubai wird jedoch in Kürze mit dem „Ain Dubai“ ein Riesenrad einweihen, das 210 Meter hoch sein wird.

Ich gehe entlang der Marina Bay, zu meiner Linken startet die Formel 1, unterquere die Benjamin Sheares Bridge und biege dann auf den Republic Boulevard ab.

Blick vom Observation Deck des Marina Bay Sands auf START und ZIEL.

Auf dieser langen Geraden wird die Höchstgeschwindigkeit erreicht.

Bald folgt der Raffles Boulevard mit einem längeren Geradeaus-Stück, vorbei an verschiedenen Luxus-Hotels wie The Ritz-Carlton, Pan Pacific, Mandarin Oriental und Marina Mandarin, bis zur Kurve in den Nicoll Highway.

Nur 100 Meter weiter geradeaus liegt das Raffles Hotel.

Vorbei am War Memorial Park. Während der japanischen Besatzung Singapurs zwischen 1942 und 1945 sind schätzungsweise mehr als 50.000 Zivilisten ums Leben gekommen. Die vier Säulen sind 65 Meter hoch.

Rechtskurve in die Stamford Road.

Linkskurve beim Singapore Recreation Club in die St. Andrew´s Road.

Einer der ältesten Social Clubs mit sportlicher Note auf der Insel.

Vorbei an St. Andrew´s Cathedral und National Gallery zur Rechten und der riesigen Grünfläche Padang zur Linken.

Die größte Kathedrale des Landes.

Die National Gallery wurde erst im November 2015 eröffnet. Eine einmalige Sammlung von mehr als 8.000 Kunstwerken aus Singapur und Südostasien vom 19. Jahrhundert bis heute.

Sport auf dem Padang. Vor eindrucksvoller Kulisse.

Hinein in eine Linkskurve mit Parliament und Victoria Concert Hall / Theatre zur Rechten und Singapore Cricket Club zur Linken. Hier beginnt der sogenannte „Singapore Sling“, die Dreifach-Schikane.

Eine relativ enge Passage mit drei Kurven beginnt an der National Gallery.

Der ehrwürdige Singapore Cricket Club, 1852 gegründet.

Die Victoria Concert Hall ist heute Heimat  des Singapore Symphony Orchestra. 1862 als Rathaus mit Theater erbaut, 1901 als Gedenkhalle für Königin Victoria erweitert und mit einem Uhrenturm verbunden. Das Rathaus wurde in Victoria Theatre umbenannt, die Victoria Memorial Hall in Victoria Concert Hall.

Die Anderson Bridge.

Eine anspruchsvolle Passage auf der Fullerton Road mit der engen 100 Jahre alten Anderson Bridge bis zum Esplanade Drive. Beim klassischen Fullerton Hotel mal wieder 90 Grad Kurve auf die Esplanade Bridge, vorbei am Merlion.

Der Merlion steht unterhalb der Brücke.

Der Merlion ist der Schutzpatron von Singapur. Ein Fabelwesen aus Löwe und Fisch. Der Löwenkopf symbolisiert Stärke und Furchtlosigkeit, der Fisch die Verbundenheit mit dem Meer.

Vorbei an “Theatres of the Bay”, ein Eventzentrum, das mit über 7.000 dreieckigen Aluminiumscheiben aus Sonnenschutzglas verkleidet ist.

Rechtskurve, Raffles Avenue Richtung Singapore Flyer bis zum Schlenker „The Float“.

Hier müssen die Fahrer rechts ab, am Wasser entlang der Tribünen, um dann wieder, Unterquerung der Tribünen notwendig, auf die Raffles Avenue zu fahren

Aufgrund des chinesischen Hongbao Festivals zu Neujahr ist diese Passage auch gesperrt.

Aus diesem dunklen Tor geht es wieder auf die Raffles Avenue.

Der Blick vom Marina Bay Sands auf diese schwierige Renn-Passage. Links bei den dunkelblauen Sitzen geht es rein, unter den grünen Sitzen wieder auf die Raffles Avenue.

Etwa zweihundert Meter Richtung Singapore Flyer, um dann wieder nach einer scharfen Rechtskurve die Benjamin Sheares Bridge zu unterqueren und auf die Einfahrt zum Start-Ziel-Bereich einzubiegen.

Eine Streckenrunde ist 5,053 Kilometer lang.

Das Jahr 2018 sah Lewis Hamilton auf dem obersten Treppchen. Sebastian Vettel hat Singapur bereits viermal gewonnen, von 2011 – 2013 und in 2015.

 

 

 

 

 

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