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Nach Alaska mit der Celebrity Eclipse

Die siebentägige Kreuzfahrt nach Alaska, ab Vancouver und zurück, ist unsere vierte Schiffsreise in sechs Jahren. Kreuzfahrten sind für uns eher Ausnahme als Regel. Zweimal mit der Celebrity Eclipse, zweimal mit der Queen Mary II. Im Juli in den Südosten von Alaska, selbst im Sommer ist Sonne  nicht garantiert. Bei uns, vom 7. – 14. Juli, ist das Wetter sehr durchwachsen, die Seetage sind recht ordentlich, die Landtage eher wolkig-trüb. Glücklicherweise regnet es wenig. Die Einheimischen sind überrascht, wir erfreut.

Sonntag, 7. Juli

Wir verlassen Vancouver um 4pm.

Das Terminal in Vancouver.

Montag, 8. Juli

Seetag.

Dienstag, 9. Juli

Wir legen kurz nach 10am in Sitka an.

Unser Ausflugsprogramm für diesen Tag wird kurzfristig zusammengestellt: „Sea Otters, Fortress of Bears and Raptor Center“. Fünf Stunden. Zuerst fast drei Stunden auf dem Wasser, dann eine Stunde im Sanctuary für die Bären und eine Stunde im Rehabilitationszentrum für Raubvögel. Na ja, wir haben zwar viele Seeottern gesehen, sechs Bären beobachtet und interessante Infos über Adler, Falken und Eulen bekommen, Begeisterung stellt sich jedoch nicht ein. Ich darf nicht an den Preis für den Ausflug denken. Das sollte sich bis zum Ende der Kreuzfahrt durchziehen. Das Dilemma: Entweder wähle ich zumeist überteuerte Ausflüge, um destinations-spezifische Events zu erleben, oder ich gehe auf eigene Faust an Land, bleibe in der Stadt oder buche einen Ausflug bei lokalen Veranstaltern am Hafen, deren Qualität ich nicht kenne und die preislich auch anspruchsvoll sind. Meist siegt die Bequemlichkeit. Learning: Bequemlichkeit überwinden und lokale Veranstalter buchen. Meine Bewertung für diesen Ausflug auf der Skala 1= sehr schlecht bis 5= sehr gut: 3

Der Ausflug kann beginnen.

Mehrfach sehen wir Seeottern in imposanter Gruppenstärke.

Auch Einzelkämpfer sind unterwegs. Diesmal ein Seelöwe. Wie aber kommt der Seelöwe auf die Boje?

Die offizielle Zusammenfassung der Wasser-Episoden.

Das Fortress of Bears hat zwei abgetrennte Bereiche mit zwei bzw. vier Braunbären.

Zwei der vier Braunbären warten auf Äpfel, die der Mitarbeiter in Kürze ins Gehege werfen wird.

Ein Weißkopfseeadler.

Um 8pm legen wir wieder ab. Der 9. Juli ist der Geburtstag meiner Frau. Wir feiern.

Zur Feier des Tages essen wir im Qsine. Ein innovatives Restaurant, das ein leckeres Vier-Gang-Menü anbietet. Aber das Highlight sind die auf Tisch und Teller projizierten Animationen der einzelnen Gänge. Eine tolle Idee.

Hier die Animation zum „Roasted Half Lobster“: fullsizeoutput_9172

Und nach dem Dinner an die World Bar zum Zacapa. Ein hochprozentiger Genuss.

Mittwoch, 10. Juli

Kurz nach 11am fahren wir in die Disenchantment Bay und sehen den Hubbard Gletscher vor uns. Wir bleiben in respektvoller Entfernung, da der Gletscher dramatisch kalbt. Das Gedränge auf der Eclipse um den besten Fotoplatz ist groß. Ein Boot nimmt exklusiv Gäste an Bord und fährt dicht an den Gletscher, muss aber nach einiger Zeit wieder zurück, da die Ecplise früher als geplant Juneau ansteuert. Leider ist das Wetter nur bedingt gut, wie auf den Fotos zu sehen. Dennoch: Es ist ein tolles Erlebnis, diesem gewaltigen Gletscher von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen. Seine Stirnseite misst über zehn Kilometer. Der Gletscher erstreckt sich landeinwärts auf über 122 Kilometer. Meine Bewertung auf der Fünfer-Skala: 2

Der „Eingang“ zum Gletscher liegt vor uns.

Der größte Teil der Hubbard-Stirnseite ist zu sehen. Hinten rechts geht es zum Russel-Fjord.

Die Dimensionen: Vorne das Boot für Privatzahler.

Donnerstag, 11. Juli

Wir sind vor 8am in Juneau.

Heute machen wir getrennte Ausflüge. Meine Frau fliegt mit einem Wasserflugzeug über fünf Gletscher, und ich besuche vormittags ein Summer Camp für Huskies, „Dog Sled Summer Camp“, und nachmittags gehe ich auf Walbeobachtung, „Mendenhall Glacier, Whale Watching and Wildlife Quest“. Der Ausflug am Vormittag dauert 2 Stunden 15 Minuten, der Ausflug am Nachmittag 5 Stunden 30 Minuten. Walbeobachtungen sind im Grunde, wenn der Wal nicht springt, unspektakulär. Wir sehen fünf Wale, allerdings nur beim Auf-und Abtauchen. Zuerst den Blas, die mit hohem Druck ausgeatmete Luft als eine Art Nebelfontäne, dann den Rücken und im dritten Schritt beim Abtauchen die Schwanzflosse. Erlebnisreicher sind die Huskies. Auch weil wir in einem von zwölf Huskies gezogenen Wheeled Dogcart eine ca. 20minütige Trainingseinheit im Wald absolvieren. Meine Bewertung auf der Fünfer-Skala für die Huskies: 2 und für die Wale: 3. Um 8pm legen wir wieder ab.

Selbst Hercules braucht mal eine Pause.

Lita ist dagegen aufgedreht. Es leben über 200 Huskies im Camp, in fünf Gruppen. Jede Gruppe wird von einem Musher betreut. Musher sind die Leute, die ein Hundeschlittengespann lenken. Die Gruppen unterscheiden sich nach der Farbe ihrer Häuser. Lita gehört zur blauen Gruppe, Hercules zu den Roten.

Im Winter laufen viele von den Hunden den IDITAROD, das bekannteste Hundeschlittenrennen der Welt.

Ihre Trainingseinheiten absolvieren sie auch mit den Touristen (und verdienen damit Geld).  Zwölf Hunde ziehen den sog. Wheeled Dogcart über Waldwege. Der Musher gibt die Kommandos, der Leithund vorne rechts setzt sie um.

Verdiente Pause.

Zurück im Camp. Zwei von zwölf nach getaner Arbeit.

Dieses Quartett hat ebenfalls trainiert. Im Hintergrund der Touristenwagen, der wheeled dogcart.

Der hoffnungsvolle Nachwuchs.

Vom Blas …

… über den Rücken …

… bis zum Abtauchen.

Auch hier wieder die offizielle Zusammenfassung der Tour.

Zum Abschluss der Tour fahren wir zum Visitor Center am Mendenhall Gletscher.

Freitag, 12. Juli

Um 2pm erreichen wir Ketchikan.

Mein Ausflug heute: „Bering Sea Crab Fishermen`s Tour“. Es sollte wettertechnisch der schönste Tag und erlebnistechnisch der langweiligste Ausflug werden. Wir fahren mit einem umgebauten Krabbenboot, der Aleutian Ballad, zu mehreren Plätzen, an denen die Crew den Fang ausgewählter Familienmitglieder demonstriert. Für mich eher langweilig. Für viele aufregend, da sie Krabben und Langusten im Original in die Hand nehmen können. Der Höhepunkt (für mich): Fütterung der Bald Eagles, der Weißkopfseeadler. Meine Bewertung auf der Fünfer-Skala: 4

Mehr als 30 Weißkopfseeadler finden sich zur Fütterung ein. Ein beeindruckendes Schauspiel.

Der Krabbenfischer.

Die King Crabs kommen aus dem Wassertank.

Showelement. Die King Crabs in der Reuse sind aus Plastik und an der Reuse sind Grüße von Touristen bunt verpackt.

Da wird der Tintenfisch in der Tonne hochgeholt.

Kein Exemplar zum Verlieben.

Die gute Nachricht: Die Tour ist zu Ende. Ich wäre lieber dort oben als auf dem Schiff.

Samstag, 13. Juli

Seetag.

Wir nehmen an einer spannenden Führung hinter den Kulissen teil. Hier sind wir auf der Bridge. Kleine Steuerungseinheit für ein großes Schiff.

Sonntag, 14. Juli

Gegen 7am sind wir in Vancouver. Check Out läuft problemlos. Bis zum Airbnb Check In um 1pm schlagen wir die Zeit im Pan Pacific Hotel tot.

 

 

 

 

 

 

 

 

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