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Der Blick auf Vancouver – Mit Wasserflugzeug, Gondel und Sessellift

Endlich – ich habe es geschafft, Vancouver von oben zu sehen. Nicht in den neunziger Jahren, als ich als Marathonläufer in der Stadt war, nicht im letzten Jahr als Weltrentner. Wenn schon, denn schon, zweimal gehe ich in die Luft. 40 Minuten mit einem Seaplane und mit der Gondel für drei Stunden auf den Hausberg. Grouse Mountain ist ein Erlebnis, empfehlenswert. Der Rundflug mit dem Wasserflugzeug ist eher enttäuschend. Für passionierte Fotografen nur bedingt geeignet.

Für den 18. Juli buche ich die 45minütige Scenic Tour mit Harbour Air, 3,30 Euro pro Minute.

Ich bin noch nie mit einem Wasserflugzeug geflogen, entsprechend „aufgeregt“ steige ich ein. Es ist naturgemäß sehr eng, und vor meinem Fenster sehe ich die linke Flügelstütze mit dem Schriftzug Harbour Air. Aber auch fast alle anderen Sitze haben Sichteinschränkung.

Na ja, ich werde mit meinem iPhone das Beste geben. Wir starten, und nach ca. 60 Sekunden sind wir in der Luft. Noch fliegt die DHC-3 de Havilland Turbine Single Otter ruhig, erst bei den Bergen wird es bumpy.

Blick auf die Seawall im Stanley Park.

Unter uns eine BC Fähre auf ihrem Weg nach Vancouver.

Blick ins Cockpit.

Die ruhige Hand für ein Foto wird zur Illusion. Wir, 12 Passagiere, werden ganz schön durchgeschüttelt. Ruhig bleiben. Der Pilot weiß, wie und wo er fliegen muss.

Traumhafte Landschaft.

Die Landschaft unter uns ist traumhaft. Berge, Buchten, Inseln, türkisfarbenes und blaues Wasser, aber auch Hafen- und Industrieanlagen.

North Vancouver.

Beim Anflug auf Vancouver sitze ich auf der falschen Seite. Ich versuche, durch das gegenüberliegende Fenster zu fotografieren, am kanadischen Paar vorbei, dass ab und zu das Fenster verdeckt. Hier mein Ergebnis:

In schwarz-weiß sieht das Foto besser aus als in 4c. Im Hintergrund die Lions Gate Bridge, die den Stanley Park mit West Vancouver verbindet.

Stanley Park und Downtown. Der Stanley Park ist mit 404 Hektar der größte Park in Kanada.

Rechte Seite des Wasserflugzeuges, Reihe 3, Fenster. Dies wäre der beste Platz gewesen. Die Landung ist sanft, es hat trotz einer gewissen Grundenttäuschung Spaß gemacht.

Canada Place und Kreuzfahrtterminal im Blick.

Mein erstes Mal.

Für die Anreise zum Grouse Mountain haben wir zwei Optionen. Entweder mit dem Auto oder mit dem kostenfreien Shuttle vom Canada Place. Wir entscheiden uns natürlich für den Shuttle, müssen aber wegen  Unwohlseins den Besuch auf die Woche in Whistler verschieben. So fahren wir am 25. Juli von Whistler zum Grouse Mountain, besuchen vorab noch den Cypress Mountain, sehr empfehlenswert, und sind kurz nach Mittag auf dem Parkplatz. Tages-Park-Ticket: Zehn Dollar. Mit der Gondel geht es auf den 1231 Meter hohen Hausberg von Vancouver.

Der Grouse Mountain ist ein großer Freizeitpark mit vielen Angeboten. Deshalb ist der Eintritt auch sehr sportlich. Wir zahlen zu zweit 116 Dollar.

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Wir nehmen unseren Lunch im Observatory Restaurant, machen einen ausgedehnten Spaziergang über das Plateau, besuchen das Grizzly Habitat und fahren mit dem Peak Chairlift zum höchsten Punkt. Ein super entspannter Nachmittag mit einer grandiosen Aussicht.

Im Grizzly Habitat wohnen zwei Waisen, die auf Grinder und Coola hören.

Beide wurden im Jahr 2001 gefunden und leben seitdem im Habitat. Die Mutter von Grinder verschwand damals spurlos und die Mutter von Coola wurde auf einem Highway getötet. 

Das Habitat ist knapp zwei Hektar groß. Grinder und Coola haben sich mit der Zeit den Menschen angepasst, sind überhaupt nicht scheu, ja fast zutraulich.

What a View!

Das muss ein Erlebnis sein.

Es geht bald dynamisch abwärts.

Vor allem spielt das Wetter mit. Wenn ich an den Regen und die Wolken in Vancouver vor unserer Kreuzfahrt denke …

 

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