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Mit dem City Pass unterwegs

Der City Pass für 99 Dollar pro Person ist eine gute Investition. Aus sieben Attraktionen kann ich fünf wählen. Drei sind für den Käufer gesetzt: Aquarium, Argosy Harbor Tour und Space Needle. Aus den restlichen vier kann ich wählen: Entweder das Museum of Pop Culture (MoPOP) oder den Woodland Park Zoo, und entweder Chihuly Garden and Glass oder das Pacific Science Center. Wir verzichten auf das Aquarium, wählen MoPOP und Chihuly, und zahlen dennoch mit 99 Dollar weniger, als wir einzeln gezahlt hätten. Von den besuchten vier Attraktionen sind zwei „World Class“: Space Needle und Chihuly. Die Argosy Cruise und das Pop-Museum sind unterhaltsam, aber für mich ohne nachhaltigen WOW-Effekt.

Platz 4       Argosy Cruise

Eine einstündige Fahrt in der Elliott Bay mit Skyline und Hafen. Was soll ich schreiben? Es ist nett, sonnig und nach 60 Minuten vorbei. Argosy Cruises bietet außerhalb des „Seattle City Pass“ zwei Ausfahrten an, die ich auf dem Papier empfehlenswert finde: Eine 1.5-stündige „Saturday Wine Cruise“ auf dem Lake Union und eine 1.5-stündige Cruise auf dem Lake Washington.

Unser Schiff.

The Great Wheel.

The Edgewater Hotel, Ikone in Seattle.

Skyline in voller Pracht. Von der Space Needle (links) bis zum Smith Tower (rechts).

Platz 3       Museum of Pop Culture

Die Architektur ist eindrucksvoll.

Blick vom Space Needle.

Die Ausstellungen sind gut gemacht. Zu sehen: PRINCE aus Minneapolis, von seinen ersten Tagen bis zur Purple Rain Tour. Jimi Hendrix aus Seattle, mit Exponaten aus den Jahren 1966 – 1970. Nirvana aus Aberdeen, mit einer umfangreichen Sammlung von Erinnerungen rund um Kurt Cobain. Und Pearl Jam aus Seattle, in der größten Personen gewidmeten Halle des Museums mit über 200 Exponaten über die Grunge-Szene mit ihren Wurzeln in Seattle.

Der „Gitarrenbaum“ zur Begrüßung.

Ein interaktives Sound Lab, eine Ausstellung von Gitarren berühmter Gitarristen und weitere interaktive Play und Science Fiction Rooms vervollständigen das bemerkenswerte Angebot. Es sind zwei interessante Stunden im Museum, obwohl ich mit Grunge wenig anfangen kann und auch die interaktiven Angebote nicht nutze.

Platz 2       Space Needle

Sie wurde zur Weltausstellung 1962 gebaut und ist heute das Wahrzeichen von Seattle: die Weltraumnadel, 184 Meter hoch, mit offener Aussichtsplattform in 158 Metern Höhe und einem transparenten Drehring sechs Meter tiefer. Die Space Needle liegt in einem 300.000 Quadratmeter großen Parkgelände mit tollen Kultur-und Freizeitangeboten. Beispiele: Museum of Pop Culture, Chihuly Garden and Glass und das Pacific Science Center. Auch der Hauptsitz der Bill & Melinda Gates Foundation liegt nur 100 Meter entfernt. Am Seattle Center, so der Name des Parks, beginnt und endet die 1.5 Kilometer lange, ebenfalls zur Weltausstellung eröffnete, Monorail. Der zweite Start-oder Endpunkt der Monorail ist das Westlake Center, eine Shopping Mall in Downtown.

Wir fahren mit einem der beiden Außenaufzüge auf die offene, balkonartige Aussichtsplattform. Wie schön Seattle doch liegt. Sicht und Stimmung sind gut.

Im Vordergrund die Bill & Melinda Gates Foundation und im Hintergrund der Lake Union.

Downtown auf Höhe der 6th Avenue.

Das Pacific Science Center.

Das Seattle Center Armory Food Atrium.

Wir gehen über eine Treppe sechs Meter tiefer und haben einen überraschenden WOW-Effekt. Ein gläserner Drehring, „The Loupe“, erwartet uns. Das haben wir so noch nie gesehen. Ja, selektiv ein paar Meter Transparenz im Boden oder gläserne Kabinen, die in luftiger Höhe über dem Erdboden schweben, aber eine komplette Verglasung eines fast vier Meter breiten sich drehenden Außenringes – einmalig. Übrigens, einmal drehen dauert ca. 45 Minuten.

Weltrentner am Boden.

Drehbar und transparent.

Sie sorgt für Tiefblick.

Die Trennung fällt schwer.

Platz 1       Chihuly Garden and Glass

Noch schwerer fällt die Trennung von unserer Nummer eins der Attraktionen in Seattle. 1941 wurde in Tacoma im Bundesstaat Washington ein Mann geboren, der ein wunderbarer Künstler werden sollte: Dale Chihuly. Ein Künstler mit einer überbordenden Leidenschaft für Glass. Und diese Leidenschaft findet ihren Höhepunkt im Chihuly Garden and Glass. Ein Denkmal für Glass als Kunstform. Die Ausstellung mit Glashaus und Glasgarten wurde 2012 eröffnet. Schon in der ersten Halle beginnt WOW zu leben. Mit jeder weiteren Halle wird die Intensität höher, wir sind in einem dynamischen WOW-Modus angekommen. Staunen und genießen.

Das Staunen und Genießen geht im Garten weiter. Der blaue Himmel harmoniert mit wundervollen Chihuly-Farben in der grünen Natur. Einzigartig.

Mein Glasbaum.

Mit seinen Glasskulpturen hat Dale Chihuly Geschichte geschrieben.

 

 

 

 

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