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Ein Hauch von Indien

Bis zum Ende des 7. Jahrhunderts dominierten in Malaysia buddhistische und hinduistische Königreiche. Islamisiert wurde Malaysia im 14. und 15. Jahrhundert. Heute stellen Inder zwischen sieben und neun Prozent der Bevölkerung. Ich erlebe Indien dreimal: einen Tempel, einen Stadtteil, eine Höhle.

Sri Mahamariamman. Es ist der älteste hinduistische Tempel in Kuala Lumpur, 1873 gegründet. 1968 wurde er modernisiert. Das Tor zum Tempel im südindischen Stil, „Gopuram“, wurde 1972 vollendet. Der Tempel liegt in der Nähe des Central Market und grenzt unmittelbar an Chinatown.

Das prachtvolle Tor zum Tempel.

Little India. Das quirlige Stadtviertel Brickfields wird auch Little India genannt. Ich fahre bis zum Bahnhof  Sentral und lasse mich dann treiben. Hier einige Impressionen.

Diese Torbögen sind charakteristisch …

… für Little India.

Indien schenkt Malaysia das Torana Gate.

Die Junction Fountain am Torana Gate.

Batu Caves. Ohne Zweifel der hinduistische Höhepunkt in Kuala Lumpur. Mit dem KTM Komuter fahre ich bequem von der Station Putra in knapp 25 Minuten bis zu den Batu Caves. Die Station liegt nur 100 Meter von unserem Apartmentblock entfernt. Dort angekommen, traue ich meinen Augen nicht. Ich sehe eine Abfallwüste, es stinkt. Was ist denn hier los? Später erfahre ich, dass Tage zuvor das wichtigste hinduistische Pilgerfest Thaipusam stattgefunden hat, ein dreitägiges Fest mit mehreren hunderttausend Besuchern. Die Aufräumarbeiten dauern an.

Ich bin kurz nach 9am an den Kalksteinhöhlen. Eine gute Entscheidung, denn die Zahl der Besucher ist überschaubar. WOW – ich stehe vor der goldenen Statue des Gottes Murugan, 42 Meter hoch. Daneben eine gewaltige bunte Treppe mit über 272 Stufen, die zum Höhleneingang führen.

Der Blick geht nach oben.

Die faszinierende Treppe ins Glück.

Ein Aufstieg, der mich ins Schwitzen bringt. Und auf der Treppe auf den ersten Blick niedliche Javaneraffen, die es aber faustdick hinter den Ohren haben.

Wer mit Essbarem auf der Treppe von den Affen entdeckt wird, ist wahrlich nicht zu beneiden.

Hurra, wir haben ein Opfer gefunden.

Attacke.

Nach dem Eingang das zweite WOW – die Haupthöhle mit dem Haupttempel ist 100 Meter hoch.

Bitte nicht stören.

Im hinteren Bereich führt eine Treppe zu einem weiteren Tempel und einer Streitmacht von Javaneraffen, die sich an der Höhlenwand vergnügen und ab und zu auf den Höhlenboden kommen, um – natürlich – Essbares zu entdecken und zu erbeuten. Ein Smartphone ist zwar nicht essbar, aber dennoch ist beim Fotografieren Vorsicht geboten. Die Räuber können blitzschnell zuschlagen.

„Tanz“ an der Stange.

Der Tempel in der zweiten Höhle. Gegenüber liegt der „Affenberg“.

Mutter und Kind.

Viele der Schreine erzählen die Geschichte vom Sieg des Gottes Murugan über den Dämon Soorapadam. Die goldene Statue an der Treppe ist ein beeindruckendes „Denkmal“ des Sieges.

Kurz vor der Bahnstation und hinter der grünen Statue des Affengottes Hanuman liegt die Ramayana Höhle. Mystisch ausgeleuchtet, stellen unzählige Figuren Ereignisse aus dem Hinduismus nach. Ein Besuch, der sich lohnt. Eintritt: ein Euro.

Im Übrigen kann man in Kuala Lumpur auch hervorragend indisch essen.

 

 

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