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Zum Game Drive in den Pilanesberg Nationalpark

Vom Flughafen in Johannesburg bis Mogwase zu Thato und Antonius sind es ca. 200 Kilometer. Das „Rhino House“, zehn Minuten vom Pilanesberg National Park entfernt, ist unsere erste Station auf der dreimonatigen Südafrika-Reise. Wir bleiben sieben Tage. Thato und Antonius sind dabei, in der Gated Community Phelabontle ein tolles Wohlfühlrefugium zu schaffen. Ein Gästehaus, das „Rhino House“ ist schon fertig, zwei weitere, das „Elefant House“ und das „Lion House“ werden gegenwärtig gebaut. Da wir mit den beiden befreundet sind, lief die Buchung privat. Über Airbnb und Booking.com sind Buchungen natürlich möglich.

Unser komfortables „Rhino House“

Der Standort ist ideal für Game Drives im Pilanesberg National Park und für den Besuch von Sun City, dem größten Entertainment Eldorado in Südafrika. Nur 20 Minuten vom „Rhino House“ entfernt. Von Sun City bin ich nicht begeistert – das ist nicht meine Welt. Große Hotels, diverse Sportmöglichkeiten, ein Wasserpark „Valley of Waves“, ein Casino, viele Restaurants und ein Golfplatz. Südafrikaner mögen den Ort. Für Tagestouristen liegt der Eintritt bei 395 Rand pro Person, das sind 24 Euro.

Impressionen:

Der Weg vom Welcome Centre in die Anlage

Der Affenbrunnen steht am Ende der „Elefant Alley“. Links der Eingang zum Wasserspaß Valley of Waves

Sand und Wasser sind der Kern der Freizeitanlage

Der Eingang zum Casino. Eintritt nur mit Messung der Temperatur, Händedesinfektion und Maske. Im Haus auch das Hard Rock Cafe Sun City

Skulptur vor dem Hotel „The Palace of the Lost City“. Im Hintergrund reißt ein Leopard einen Springbock

Last Order vor dem Sonnenuntergang an der Poolbar im Palace Hotel

Wer Game Drives liebt, ist im Pilanesberg Nature Reserve genau richtig. Wir sind dreimal im Park. Bei der ersten Tour mit einem Guide, wir starten um 5:30 am, erleben wir hautnah „3 out of 5“ – drei der sogenannten Big Five. Die Nashörner sehen wir nach zehn Minuten in 30 Meter Entfernung. Die Elefanten mal als Einzelexemplar zum Greifen nah, mal in Gruppen etwa 100 Meter entfernt.

Sicher im Safari Jeep

Eine echte Verstärkung für das Management

Familienwanderung

Höhepunkt sind die Löwen. Unser Guide hat wohl den berühmten Riecher. Er fährt uns zu einem Trio, das etwa 40 Meter vom Jeep entfernt unter einem Baum den Tag beginnt. Zwei Löwinnen, ein Löwe. Sie schauen uns interessiert an.

Plötzlich erhält er per Walkie Talkie den Tipp, dass ca. 800 Meter entfernt ein einzelner Löwe seinen Morgenspaziergang macht. Sofort brechen wir dorthin auf und voila – wir begegnen hautnah dem König der Tiere. „He will move to the other lions“. Wir wenden und brausen zurück zum “Löwenbaum”, um dort in der Pole Position zu warten. Und siehe da, nach wenigen Minuten schreitet der Löwe majestätisch auf unseren Wagen zu. Ein kurzer Gruß, und er gesellt sich zu den anderen drei.

Gut gelaunt beim Morgenspaziergang

Unmittelbar am Jeep vorbei

Face to Face

Endlich angekommen

„When the females yawn, the group will move“ . Unser Guide kennt die Löwensprache. In der Tat, nach etwa acht Minuten ist es soweit. Eine Löwin gähnt, steht auf und entfernt sich von der Gruppe. Kurze Zeit später folgt einer der beiden Löwen. Fast zeitgleich bricht auch die zweite Löwin auf. Und der „arme“ Wanderlöwe, der gerade angekommen ist, muss auch schon wieder hoch. Bald sind alle vier im Busch verschwunden.

Die Büffel seien an einem anderen wenig zugänglichen Ende des Parks und die Leoparden, ja die seien ohnehin sehr scheu und schwer zu entdecken, so unser Guide. Nun gut, drei von fünf, für uns ein gutes Ergebnis der fast vierstündigen Tour. Wir kommen darüber hinaus in den Genuss der Vielfalt der Park-Fauna. Wir sehen Impalas, Kudus, Giraffen, Zebras, Hippos, Springböcke, Schakale und Blue Wildbeest. Es waren spannende Stunden in einer wunderbaren Natur.

Zebrastreifen

Auf Beobachtungsmission

Schakale sind flink

Auf unserer zweiten und dritten Tour, die wir ohne Guide mit unserem Mietwagen machen, sehen wir keine Löwen. Dafür aber umso mehr Nashörner, Elefanten und Giraffen. Auch vormittags eine tote Giraffe unmittelbar am Pilanesberg Centre, die am Nachmittag bereits von zwei Hyänen belagert wird.

Unser Höhepunkt bei den privaten Ausfahrten war die Begegnung mit einem Nashorn. Wir fahren im Schritttempo auf einem nicht asphaltierten Weg, biegen um die Kurve und stehen etwa fünf Meter entfernt vor einem Rhino, das am Wegesrand meditiert.

Gefährliche Begegnung

Wir sind ratlos. Sollen wir langsam vorbeifahren oder bis zum Ende der Meditation warten. Wir entscheiden uns für das Warten. Nach etwa fünf Minuten kommt Bewegung auf. Das Nashorn schaut den Wagen kurz an, dreht sich und überquert den Weg.

Platzwechsel

Wir fahren behutsam wenige Meter nach vorn. Das Nashorn verschwindet aber nicht, sondern geht parallel zum Weg, um dann plötzlich den Weg wieder zu überqueren. Wie lange wird sich dieses Spiel – von rechts nach links, von links nach rechts – wiederholen? Sehr zu unserer Erleichterung verschwindet das Rhino ohne uns eines weiteren Blickes zu würdigen im Busch.

Der 550 Quadratkilometer große Pilanesberg Nationalpark ist das viertgrößte Game Reserve in Südafrika. Eine lohnenswerte Alternative zum Krüger National Park. Aus drei Gründen:

  • Der Park ist frei von Malaria
  • Trotz der Größe ein Park der kurzen Wege zu den mehr als 7.000 Tieren
  • Der Eintritt pro Person kostet umgerechnet sieben Euro

 

 

 

 

 

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