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Neue Erlebnisse in Kapstadt

Kapstadt ist die letzte Station unserer achtmonatigen Weltreise. Ich genieße und chille. Ja, diesmal hänge ich ab, bin in den 17 Tagen nur wenige Tage unterwegs. Wir besuchen einige Favoriten aus der Vergangenheit, zum Beispiel die Weingüter Steenberg, Moreson, Laibach und Clos Malverne oder das Restaurant Willoughby an der Waterfront, treffen unsere Freunde, lesen und arbeiten. So ganz nebenbei stellen wir einen Rekord auf: In den 17 Tagen sind wir neunmal bei Willoughby, für uns TOP bei Seafood und Sushi. Die Lage im Einkaufszentrum ist kein Brüller, das Essen göttlich.

Neunmal in 17 Tagen – ein Rekord.

Bistro sixteen82 auf Steenberg, Constantia.

Wieder köstlich – das Vier-Gänge-Menü auf Clos Malverne.

Diesmal wohnen wir in Green Point. Airbnb im Cape Royale. Zu Fuß bis zur Waterfront sind es zehn Minuten. Sea Point gefällt uns besser.

Airbnb im dritten Stock. Das Hotel Cape Royale an der Main Road.

Die Dachterrasse. Im Hintergrund das Cape Town Stadium, das anläßlich der Fußball WM 2010 gebaut wurde.

Die Dachterrasse. Blick auf Pool und Tafelberg.

Mit dem MyCiti fahre ich zum Melkbosstrand. Dort, 35 Kilometer nördlich von Kapstadt, war ich noch nie.  Die einfache Fahrt dauert 90 Minuten: Mit dem 114 von Green Point zum Civic Centre, Warten, mit T01 nach Table View, Warten, mit dem 214c zum Melkbosstrand. Ich bin vom Strand und dem Blick auf den Tafelberg enttäuscht. Wenige Kilometer weiter liegt das Atomkraftwerk Koeberg. Es gibt auch hier Gated Communities, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Big Bay wäre für mich, wohntechnisch gesehen, die „Schmerzgrenze“.

MyCiti Station „Melkbosstrand“.

Weitläufig, aber für mich nicht schön. Links in der Ecke das Atomkraftwerk.

Keine klare Luft. Im Hintergrund der Tafelberg.

Natürlich haben wir auch neue Weingüter entdeckt. Acht Beispiele.

Haskell Vineyards, Stellenbosch. Zu empfehlen das Restaurant „Longtable“.

De Meye Wine Estate, Stellenbosch. Wir sind ohne Reservierung zum Lunch in der Nebensaison. Die Tische sind auf einer großen Wiese platziert, sehr atmosphärisch. „You have a reservation?“. „Sorry“. Das Restaurant arbeitet mit einem festen Drei-Gang-Menü, das in der Küche nur für die angemeldete Personenzahl vorbereitet wird. Flexibilität ist ein Fremdwort. Wir werden recht hochnäsig verabschiedet.

Tokara, Helshoogte Pass. Wir kennen das Deli, nicht aber das Restaurant. Wir haben keine Reservierung, aber der Manager macht es möglich. Das Essen ist gut wie auch der Blick ins Tal. Zu empfehlen.

Marianne Wine Estate, Stellenbosch. Liegt an der R44 in der Nähe von Klapmuts. Die Brasserie „Floreal“ liegt wenige hundert Meter vom Haupthaus entfernt. Marianne bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Ein atmosphärisch schönes Weingut.

Quoin Rock, Stellenbosch. R 44 Einfahrt zum Weingut Delheim. Erstmals wird an der Einlasskontrolle nach meinem Führerschein gefragt. Weitere Daten, wie Familien-oder Vermögensstatus, werden nicht benötigt. Das Wine Tasting im Gate Restaurant, Lunch Time war schon abgelaufen, sollte 300 Rand kosten, ein exorbitanter Preis für ein Wine Tasting. Insgesamt machen Restaurant und Weingut, die Preise für Lunch und Dinner bestätigen das, einen elitären, abgehobenen Eindruck. Keine Empathie im Gespräch, ich gehe sehr schnell wieder. Meine schlimmste Weingut-Erfahrung bislang.

Rust En Vrede, Stellenbosch. Lunch findet auf der Tasting Terrasse statt. Das architektonisch wunderschöne Restaurant ist nur zum Dinner geöffnet. Tolle Atmosphäre, sehr guter Mittagstisch – Wahl zwischen Fleisch und Fisch. Sehr zu empfehlen.

Am rechten Bildrand die Lunch-Terrasse.

Glenelly, Stellenbosch. Das Restaurant „The Vine Bistro“ ist eine Überraschung. Lecker, lecker, lecker. Und auch der Wein. Toller Service. Auf dem Weg zum Helshoogte Pass Abfahrt Hydro. Sehr zu empfehlen.

Großartige Lage, erinnert an das Weingut Waterkloof. „Leider“ ist die Lunch-Terrasse nicht Richtung Wasser.

Dennoch ein sehr schöner Ausblick.

Da Capo Vineyards, Somerset West. Der Knaller. Anfahrt – großartig. Lage – großartig. Lunch im Restaurant „Idiom“ – großartig. Die beste neue Erfahrung in den 17 Tagen. Sehr, sehr zu empfehlen.

Wow-Effekt.

Bei unserem nächsten Aufenthalt in Kapstadt gesetzt.

Tipp: Viele Gäste kommen zum Lunch zwischen 1pm und 2pm. Wenn Sie direkt bei Restaurantöffnung, meist um 11.30am -12am, vor Ort sind, haben Sie noch eine Chance, auch ohne Reservierung einen Tisch zu bekommen. Auf jeden Fall sind Sie vor den Besuchern, die später ohne Reservierung kommen.

Zu guter Letzt: Ich bin im Eimer. Neue Bedeutung für eine Redewendung.

Deutsches Restaurant in Somerset West auf dem Weg zu Da Capo Vineyards.

Camps Bay

Ein neues Fischrestaurant kennen- und schätzen gelernt: Codfather. Es gibt keine Menükarte, der Fisch liegt, elegant präsentiert, in der Kühltheke. Wir wählen, der Fisch wird gewogen und bekommt einen Preis. Der Kellner geht mit uns die „Rechnung“ durch und fragt, ob wir mehr oder weniger haben, und damit bezahlen, wollen. Stimmen wir zu, geht unsere Bestellung in die Küche. Unser Lunch ist ein Genuss.

Weltrentner nach dem Lunch bei Codfather.

 

 

 

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