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Vor den Preis haben die Götter den Schweiß gesetzt

Es gibt in der Nähe von Waikiki zwei Krater, die man besteigen kann. Ich entscheide mich für die light version, den Diamond Head. Bereits kurz nach 8am bin ich im Krater. Die Temperaturen liegen schon bei 27 Grad. Hunderte von Menschen sind in gleicher Mission unterwegs. Der Weg zur winzigen Aussichtsplattform oben auf dem Kraterrand ist zwar nur 1.1 Kilometer lang, liegt aber zu 80 Prozent in der Sonne. Die Parkplätze am Information Center, fünf Dollar Gebühr, sind begrenzt. Auch deshalb empfiehlt sich frühzeitiges Kommen. Wer dort keinen Parkplatz findet, muss jenseits des Tunnels, der in den Krater führt, parken und von dort zu Fuß durch den ca. 100 Meter langen Tunnel laufen.

Um 8am sind es schon 27 Grad.

232 Meter to go. 

Der Aufstieg kann beginnen.

Der Diamond Head ist 232 Meter hoch und das Wahrzeichen von Honolulu / Waikiki. Entstanden vor über 100.000 Jahren in einer einzigen vulkanischen Eruption bedeckt der untertassenförmige Krater 1.5 Quadratkilometer und ist deutlich breiter als hoch. 1986 wurde er als typisches Beispiel für einen Tuffring (Maare sind in der Regel auch von Tuffringen umgeben) zu einem National Natural Landmark der USA erklärt.

Bequem.

Felsig.

Zunächst gehe ich auf einem bequemen asphaltierten Weg, dann folgt ein in den Fels geschlagener Weg, der sehr uneben ist und abschließend zur Krönung des Aufstiegs folgen insgesamt 274 Stufen bis zur Plattform.

Im Tunnel.

Wieder im Licht.

Die Treppe in den Bunker.

Eingeschränkte Sicht mit korrespondierendem Ausstieg.

Dabei passiere ich einen Tunnel und muss aus einer Bunkeröffnung, vielleicht 70 Zentimeter hoch, aussteigen. Diese stammen noch aus der Zeit der Weltkriege. Oben angekommen werde ich belohnt. Mit einem einzigartigen Panorama auf Honolulu und Krater.

Vor mir der Kapi`olani-Park und Waikiki.

Honolulu liegt sehr schön zwischen Pazifik und Bergen.

Blick in den Krater. Unten Einfahrt und Parkplatz.

Ich staune über die Ankommenden, die den Auf-und Abstieg ohne Sonnenschutz auf dem Kopf, in Flip-Flops oder mit Rucksäcken bewältigen. Der Weg ist nicht wirklich schwer, aber aufgrund der Temperaturen schon eine schweißtreibende Angelegenheit. Manche sehen oben aus, als kämen sie gerade aus dem Dusche. Der Abstieg ist easy. Nach knapp zwei Stunden fahre ich um 10am zurück.

 

 

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