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Tahiti – Unsere Unterkünfte

Von der Hauptspeise Bora Bora zum „Gruß aus der Küche“: Tahiti. In der Gastronomie ist der Gruß ein Appetithappen, touristisch macht Tahiti als größte Insel in Französisch-Polynesien allerdings für mich nur eingeschränkt Appetit auf mehr. Wer die anderen Inseln nicht kennt, mag über diese Aussage erstaunt sein. Ist doch Tahiti eng mit Paul Gauguin verbunden. Hat doch der Name Tahiti eine mystische Leuchtkraft.

So möchte man am Flughafen empfangen werden.

Mit einer herrlich duftenden Blumenkette. Danke Claudine.

Mit Tahiti habe ich mich nicht anfreunden können. Zum einen, mangels guter Airbnb-Optionen und Hotels direkt in Papeete haben wir zwei Unterkünfte in Punaauia gewählt. Die Unterkünfte wunderschön, aber ohne Mietwagen ein „Horror“. Wir haben deshalb nicht viel von Tahiti gesehen. Und zum anderen, was ich auf einer Inselrundfahrt gesehen habe, hat mich nicht überzeugt.

Die erste Unterkunft über Booking.com buchen wir kurzfristig, da unser ursprünglicher Gastgeber Pierre plötzlich nach Paris reisen musste. Wir finden sie in Punaauia, etwa 16 Kilometer von Papeete entfernt. In den Bergen, idyllisch gelegen, ein Juwel für die Augen. Aber, wie gesagt, ohne Mietwagen ein Alptraum. Den Mietwagen wollen wir uns für die letzten zwei Tage auf Tahiti aufsparen.

Der Zweitarbeitsplatz auf der allgemeinen Terrasse.

Wir kommen an einem Samstag spät an, unsere Gastgeberin Claudine holt uns am Flughafen ab. De facto haben wir zwei volle Tage, dienstags geht es mit der Fähre nach Moorea. Den Sonntag verbringen wir auf der Terrasse, montags machen wir mit Claudine in ihrem Peugeot eine (kostenpflichtige) Inselrundfahrt. Davon mehr im Blog-Beitrag „Tahiti – Einmal um die Insel“.

Frühstück bei Claudine. Der Starter.

Da wir hoch in den Bergen wohnen, sind wir auf die Küche der Gastgeberin angewiesen. Und die ist hervorragend. Die Preise für die private Zubereitung sind es auch, aber die Qualität rechtfertigt den Preis.

Oben die allgemeine Terrasse, unten unsere Terrasse.

Wir genießen die Stunden auf der Terrasse unseres kleinen Bungalows und auf der großen Haus-Terrasse neben dem Pool, Moorea, unser nächstes Ziel, im Blick. Die Entschleunigung beginnt.

Eine Woche später nehmen wir die Fähre von Moorea nach Papeete. Unser Hotel für eine Nacht ist das Sarah Nui, 400 Meter vom Fährterminal entfernt. Klassifiziert mit drei Sternen. Am nächsten Morgen fliegen wir nach Bora Bora. Das Hotel – dunkel, abgewohnt, ohne gastronomische Infrastruktur – kostet 105 Euro. Liegt aber direkt am Terminal. Nun gut, es ist ja nur für eine Nacht.

Zwei Wochen später, an einem Freitag, kommen wir mit deutlicher Verspätung aus Huahine in Papeete an. Sylvie, unsere Airbnb-Gastgeberin, erwartet uns am Flughafen. Wir werden nicht nur mit einem Blumenkranz, sondern auch mit heftigem Regen begrüßt. Sylvie wohnt auch in Punaauia. Noch weiter weg von Papeete und noch höher in den Bergen. Warum haben wir dies nicht im Vorfeld bedacht?

Bei Ankunft.

Ein Tag später.

Wieder ein toller Blick, wenn auch während des Wochenendes durch Regen und Wolken getrübt, aber ohne Mietwagen ein komfortables „Gefängnis“. Auf den Mietwagen verzichten wir aufgrund unserer Eindrücke von der Inselrundfahrt mit Claudine. Was sollen wir uns noch ansehen? Das Inselinnere ist ohnehin nur mit speziellen Fahrzeugen befahrbar, und deshalb nur als organisierte Tour buchbar. Eine falsche Entscheidung. Wir hätten Tahiti Iti entdecken sollen. Sylvie hat natürlich ihre eigene Agenda, ist für uns nur Gastgeberin in einem wunderschönen großen Haus, aber nicht Taxifahrerin. So bleiben wir zwei Tage auf der Terrasse, genießen bei Sonne den Blick auf Lagune und Moorea und arbeiten.

Arbeiten und Essen mit Blick auf Moorea.

Sylvie versorgt uns morgens und abends, den Rest kaufen wir im Supermarkt, zu dem sie uns einmal fährt. Frühstück ist im Preis inkludiert, das Abendessen stellt sie uns in Rechnung. Zwei tolle Unterkünfte für jeweils drei Nächte in den Bergen von Punaauia und ein abgerocktes Hotel im Zentrum von Papeete. Papeete ist keine Stadt, zumindest im Zentrum, die den Besucher mit Blumenschmuck und Charme empfängt. Papeete ist gewöhnungsbedürftig.

Für den Sonnenuntergang sitzen wir in der ersten Reihe.

Natürlich haben wir die Unterkünfte frei gewählt, was soll also das Klagen? Richtig, jede Entscheidung hat Konsequenzen, und über die waren wir uns bei der Reiseplanung und Buchung offenbar nicht im Klaren.

 

Die Daten zu Tahiti

Inselgruppe: Über dem Winde, das heißt Tahiti gehört zur Gruppe der dem Wind zugewandten östlichen Inseln.

Einwohner: 184.000

Größe: 1.042 Quadratkilometer

Geschichte: Seit 1880 gehört Tahiti zu Frankreich.

Entfernung Frankfurt – Papeete: 15.911 Kilometer

Flugdauer von Frankfurt nach Papeete: ab 22 Stunden über LA

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