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Sechs Flamingos für das Image

Aruba wirbt mit traumhaften Stränden, freundlichen Menschen und einer 48 Hektar großen Insel, die im Privatbesitz ist und deren Betreten von vielen Touristen herbeigesehnt, aber auch von vielen kritisch gesehen wird. Renaissance Island heißt das Schmuckstück, das in der Tourismus-Werbung meist mit der Farbe Pink promotet wird. Zu sehen sind Flamingos mit und ohne Menschen, am Strand und im Wasser. Viele wollen unbedingt dieses eine Selfie „Der Flamingo und ich“, andere sind nicht bereit, sofern sie nicht im Renaissance Hotel wohnen, 99 Dollar für die zehnminütige Überfahrt auf die Privatinsel mit ihren sechs Flamingos zu zahlen. Das muss in der Tat jeder für sich entscheiden. Wir sind gefahren, haben noch eine wundervolle 50-minütige Massage genossen und entspannt am Beach im Schatten sechs Stunden gechillt. Teuer, aber einzigartig. Flamingos erleben auf Aruba, Bonaire und Curacao – das ist der Plan.

Die sechs oder manchmal sieben Flamingos sind importiert, weil Aruba, im Gegensatz zu Bonaire, keine natürliche Heimat dieser großartigen Vögel ist. Die Flamingos wurden importiert, um zu bleiben. Deshalb sind sie auch flugunfähig. Sie sind die Attraktion von Renaissance Island, die dort lebenden Iguanas interessieren nur am Rande. Was mögen diese Vögel denken, wenn mehr als ein Dutzend Kameras auf sie gerichtet sind? Futter, Futter. Dieses ist am Beach erhältlich und dient hervorragend für das noch beliebtere Foto „Ich füttere einen Flamingo“. Oder zwei.

Für das heimische Fotoalbum.

Wir fahren kurz nach 10am aus dem Innern des Renaissance Hotels mit dem Wassertaxi zur Insel.

Abholen der Passagiere.

Vorbei an der Britannia.

Majestätisch liegt die Britannia im Hafen. Auf der Insel angekommen, geht es nach links oder nach rechts. Nach links zum Iguana Beach, nach rechts zum Flamingo Beach.

Die Strandabschnitte sind nahezu identisch. Sechs Flamingos machen den Unterschied.

Familien mit Kinder müssen offiziell an den Iguana Beach, aber kurzes Vorbeischauen am Flamingo Beach wird vom Hotelpersonal nicht geahndet. Glücklicherweise finden wir direkt einen schattigen Platz. Von hier können wir das Treiben am Strand und im Wasser sehr gut beobachten, von hier sehen und hören wir die ankommenden Flugzeuge, hier lässt es sich hervorragend chillen.

Nein, der Fluglärm stört nicht.

Und die Flamingos studieren. Flamingos sind im Grunde scheu. Doch die hier lebenden Tiere sind sehr zutraulich und selbstbewusst. Sie haben den Menschen als täglichen Partner im Wasser und auf Land akzeptiert. Ich staune über die natürliche Eleganz, mit der sie sich zwischen Liegestühlen und Sonnenschirmen bewegen. Ich bewundere das professionelle „Ein-Bein-Stehen“, den Kopf im Gefieder. Wie stabil stehen diese bis zu 155 cm großen Tiere auf einem dünnen Bein. Für Flamingos ist es weniger anstrengend, auf einem Bein zu stehen als auf beiden Beinen. Ich amüsiere mich über die Amerikanerin, die mit ihrem Kunststoff-Flamingo in den Schönheitswettbewerb eintritt. Touristen und Flamingos, Langeweile nimmt an diesem Tag Urlaub.

Zwischen den Stühlen.

Wunderbar …

… ausbalanciert.

Wer ist die Schönste auf der Insel?

Um 1pm ist unser Ganzkörper-Massagetermin. In privilegierter Lage direkt am Wasser, Liege an Liege, können wir 50 Minuten total entspannen. Meine anfängliche Skepsis verwandelt sich in Begeisterung. Das habe ich so nicht erwartetet.

Der Weg zur Massage.

Der Blick von der Liege.

Zum Lunch gehen wir an den Iguana Beach, da die Restauration dort größer und schattiger ist. Am frühen Nachmittag werden unsere Sonnenliegen ihrem Namen gerecht. Wir liegen in der Sonne. Schnell noch ein erfrischendes Bad im türkisfarbenen Wasser, und so gegen 4pm geht es wieder zurück.

Trio Flamingo.

 

 

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