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Rund um den Lake Michigan (I)

Der Michigansee ist ein „Great Lake“, mit 58 016 Quadratkilometern größer als Belgien, Luxemburg und die Niederlande zusammen, aber nur der drittgrößte der fünf Großen Seen. Er liegt vollständig in den USA, wird nicht durch eine Grenze zu Kanada geteilt. Eine Rundfahrt um den See führt durch vier Bundesstaaten: Illinois, Wisconsin, Michigan und Indiana. Das war unser Plan. Eine Rundfahrt um den See mit Stationen in allen vier Bundesstaaten. Geschafft haben wir nur drei. Indiana musste einer Verlängerung in Detroit weichen. Und der Norden von Wisconsin wurde durch die Fahrt mit der SS Badger über den Lake Michigan ersetzt. So macht Reisen Spaß. Ein in Deutschland entworfener Reiseplan kann nur Orientierung sein, entschieden wird vor Ort.

Anflug auf Chicago

15. Juni 2017. Nach unserer Ankunft in Chicago um 6pm, die Einreiseformalitäten liefen erstaunlich „easy“, haben wir uns mit einem Taxi zu der vorgebuchten Unterkunft am O`Hare Airport fahren lassen. Der Mietwagen war für den nächsten Tag bestellt. Eine richtige Entscheidung, denn die Mietwagenformalitäten sollten inklusive Wartezeit vor dem Avis-Schalter dreimal so lange dauern wie die Einreise in die USA. Chicago ist die drittgrößte Stadt der Vereinigten Staaten, direkt am Lake Michigan gelegen.

Die erste Nacht in Chicago

Im „Quality Inn O`Hare Airport“ verbringen wir die erste Nacht und werden dort in vierfacher Hinsicht „amerikanisiert“, auf Amerika vorbereitet. Sauberkeit, Atmosphäre, Frühstück und Preis – zu diesen vier Punkten sollten wir in den folgenden Wochen prägende Erfahrungen machen.

Am 16. Juni geht es dann endlich mittags auf dem Interstate Highway 94 nach Milwaukee. Wir entscheiden uns für die schnellste Verbindung, da uns die Zeit bei Avis davongelaufen war, und wir den Nachmittag noch für Milwaukee eingeplant hatten. Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Kurz vor 2pm sind wir an der gebuchten Unterkunft, müssen allerdings noch eine Stunde auf die Freigabe des Zimmers warten. Als wir dann um 3.20pm in unser Zimmer können, sind wir entsetzt. Über den Weg dorthin und vor allem über das Zimmer. Ameisen laufen über den Teppich, die Terrassentür ist mit einer Holzlatte gesichert, die Badewanne mit integrierter Dusche siffig. Hier sollen wir zwei Nächte bleiben? No way. Erfreulicherweise können wir ohne Kosten wieder auschecken, haben aber die Herausforderung, möglichst schnell eine neue Unterkunft zu finden. Damit ist auch der Nachmittag in Downtown Milwaukee „gestorben“. Für eine Nacht hätten wir im „Airport Inn“ unter den geschilderten Rahmenbedingungen 109 Dollar bezahlt.

Im neuen Hotel, Hilton Garden Inn, müssen wir zwar fast 40 Prozent mehr bezahlen, dafür ist unser Zimmer sauber und groß und der Service von Seiten des Hotels exzellent. Aber auch hier: Das Frühstück, 12 Dollar pro Person, ist im Zimmerpreis nicht eingeschlossen. Was für ein Tag! Reisen und Organisieren. Sich freuen und enttäuscht werden. Wir sind erschöpft und gönnen uns an der Bar ein paar Getränke, die uns bereits um 21.30pm in eine wohlige Bettschwere fallen lassen.

Für den nächsten Tag haben wir uns mit Margaret Casey, Communications Manager bei Visit Milwaukee, verabredet, ein Kontakt, der auf Vermittlung von Thomas Vogler, TravelMarketing Romberg, zustande kam. Doch vormittags fahre ich noch ins Harley-Davidson Museum, ein Muss bei einem Besuch in Milwaukee. Das Museum, im Sommer 2008 eröffnet, liegt idyllisch in einer alten Brauerei am Ufer des Menomonee River. Eintritt 20 Dollar. Es werden zwei spannende Stunden, obwohl ich kein Motorrad-Fahrer bin.

Die Kultmarke

Die Prunk-Harley

Die ersten Harleys

Der Star der Ausstellung – Easy Rider

… tbc

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