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Pro Barcelona – 54 Empfehlungen Heute: 51 – 54

54 Tage Barcelona. Es war ein großartiger Start meiner Weltrentner – Tournee. Als Best Ager habe ich für Sie 54 Empfehlungen zusammengestellt, damit auch Sie Barcelona in Ihr Herz schließen.
51. Bewundern Sie katalanisches Teamwork.

Castells und Castellers sind eine katalanische Erfolgsgeschichte. Menschen bauen Türme mit Menschen. Kleine und große Türme. Es ist immer wieder faszinierend, wie elegant und leicht ein Turm gebaut und wieder abgebaut wird. Dabei steckt sehr viel Präzision und Konzentration dahinter. Wie Menschen miteinander Großes leisten – eine tolle Tradition.

Lesen Sie meinen Blog-Beitrag „Dem Himmel nah“  vom 25. September 2016

Kastells können so ...

Castells können so …

... oder so ...

… oder so …

... oder so gebaut werden

… oder so gebaut werden

52. Lernen Sie den katalanischen Volkstanz Sardana kennen.

Sardana ist ein katalanischer Volkstanz, der als nationales Symbol unter Franco lange verboten war. Menschen aus allen Schichten kommen an einem Ort zusammen, stellen und legen ihre Taschen, Jacken oder Einkaufstüten in die Mitte ihres Kreises, fassen sich an den Händen und bewegen sich wie bei einem Reigentanz links und rechts herum. Jeder kann zu jeder Zeit den Kreis erweitern. Kleidungsvorschriften gibt es nicht. Es sei denn, wie beim Stadtfest „La Merce“, dass die verschiedenen Gruppen einen Wettbewerb austragen. Sardana ist ein Tanz für jedermann. Allerdings, so meine Beobachtung, mit  komplexen Taktmustern und entsprechenden Schrittkombinationen. Die Tänzer waren alle hochkonzentriert. Leichtigkeit sieht anders aus. Das im Regelfall die Tänzer begleitende Orchester, die Cobla, besteht zum großen Teil aus katalanischen Instrumenten. Ich musste mich erst einhören.

Laien tanzen

Laien tanzen

"Profis" tanzen

„Profis“ tanzen

53. Bleiben Sie beim Feuerlauf (Correfoc) im Hintergrund.

Es sei denn, Sie haben Lust, sich mitten in einen Feuersturm zu stürzen. Beim Correfoc gilt ein Vermummungsgebot. Der Lauf der Feuerteufel und Drachen beendet das großartige Stadtfest „La Merce“. Wir haben uns „nur“ die Junior-Ausgabe angeschaut, die um 18:30 Uhr begann, eine Light-Version des Correfoc für Erwachsene, der dann um 20:00 Uhr startete. Leider bei Regen. Der Unterschied: Bei den Erwachsenen ist es noch lauter, noch Wunderkerzen-intensiver. Es sind dann auch feuerspeiende Drachen im Zug, die den Funkenregen ganz bewusst in Richtung Zuschauer dirigieren. Ort für den Umzug war die Via Laietana. Aber schon die Junior-Ausgabe lässt den Betrachter kopfschüttelnd zurück. Viele stellen sich den Teufeln in den Weg, ja, laufen vorne mit. Mit Kopf- und Gesichtsschutz, alte Klamotten am Leib. Am Zielort des Zuges nochmals eine Steigerung. Der Platz steht in „Flammen“. So kann auch der Eingang zur Hölle aussehen. Die Katalanen feiern den Correfoc mit einer unglaublichen Inbrunst. Für uns ist es nahe am Wahnsinn.

Die Teufel kommen

Die Teufel kommen

Kinderkarneval? Correfoc!

Kinderkarneval? Correfoc!

54. Gewöhnen Sie sich an neue Essenszeiten.

Die letzte Empfehlung. In Barcelona sind die Essenszeiten andere als in Deutschland. Vor 13:00 Uhr gehen nur Exoten zum Lunch. Ein Lunch-Stammrestaurant von uns, (das Bistro Petit Pot, Placa Urquinaona 4) hatte auch erst ab 13:00 Uhr die günstige Mittagskarte (bis 16:00 Uhr). Für das Abendessen ist 21:00 Uhr eine Orientierung. Natürlich können Sie auch früher essen. Vor allem in den Hot Spots für Touristen. Da wir häufig auch zu Hause gegessen haben, waren die Uhrzeiten nicht so wichtig. Allerdings, wer früh zum Essen geht, hat die Chance, einen Platz zu bekommen. Später, so ab 20:00 bis 21:00  Uhr, öffnet in vielen Fällen nur eine Reservierung die kulinarische Pforte. Zehn Prozent Trinkgeld im Restaurant ist eigentlich nicht üblich. Die Kellner freuen sich natürlich darüber, aber Aufrunden mit ein paar Münzen ist auch ok.

P.S.: Meine Frau und ich arbeiten Online. Sie als Coach für selbständige Kosmetikerinnen, ich als Blogger. Wir sind sozusagen digitale Nomaden. Wir haben natürlich vorwiegend zu Hause gearbeitet, wobei in unserem Apartment WLAN von Zeit zu Zeit Schwächeanfälle hatte. Deshalb haben wir auch ein externes Büro gesucht und gefunden: Alsur Cafe am Palau de la Musica Catalana. Unser Tag im Alsur Cafe begann um 10:00 Uhr und endete meistens um 15:00 Uhr. Arbeits-Frühstück und Arbeits-Mittagessen im Paket. Brunch-Tage.

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Kulinarischer Start in den Arbeitstag

Ja, damit ist Barcelona als erste Weltrentner-Station zunächst einmal abgeschlossen. In der nächsten Woche werde ich in Kapstadt mit dem „Kapstadt-Blog“ starten. 

 

 

 

 

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