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Pro Barcelona – 54 Empfehlungen Heute: 11 – 20

54 Tage Barcelona. Es war ein großartiger Start meiner Weltrentner – Tournee. Als Best Ager habe ich für Sie 54 Empfehlungen zusammengestellt, damit auch Sie Barcelona in Ihr Herz schließen.

 

11. Werden Sie Mitglied der Facebook-Gruppe „Barcelona Expats“.

Das ist, wenn Sie auf Facebook unterwegs sind, ein Muss. Eine tolle Gruppe. Aktiv und hilfsbereit. Ein Beispiel. Da ich, man verzeihe das Vorurteil, nicht gerne in Restaurants esse, die ihre Speisekarte als Bilderbuch präsentieren, und das ist auf der Rambla üblich, habe ich am 21. August die Community gefragt, ob es abseits der Rambla, in den kleinen Nebenstraßen, kulinarische Qualität gibt. Innerhalb von 24 Stunden erhielt ich 32 Antworten mit tollen Restaurantvorschlägen, die wir bis zum Ende unseres Aufenthaltes gar nicht alle „abessen“ konnten. Zum Beispiel das El Xampanyet in der Carrer de Montcada 22, das Casalolea in der Carrer de Sant Pere Mes Alt 49 oder das Quimet Quimet in der Carrer del Poeta Cabanyes 25.

12. Nehmen Sie Kontakt zur „Deutschen Gemeinde“ auf.

Auch wenn einige vielleicht jetzt die Nase rümpfen. Es lohnt sich. Weil wir ausnahmslos sympathische Deutsche und Deutsch sprechende Locals getroffen haben. Treffpunkt ist einmal im Monat die Taverna de Barcelona, unmittelbar am Placa Catalunya. Die offizielle Bezeichnung: Deutschsprachiger Stammtisch in Barcelona – Barcelona für Deutsche. Etwas laut, aber im ersten Stock sind die Deutschen nahezu unter sich. Im September waren wir fast 30 Teilnehmer, gute Gespräche. Im August waren wir wegen der Ferien nur zehn Teilnehmer. Es gibt auch ein deutsches Magazin, das alle zwei Monate erscheint: Taschenspiegel. www.Taschenspiegel.es

Der Stammtisch wird organisiert von Eva Centellas und Philipp Dyckerhoff. Kontakt: tertulia@barcelonafuerdeutsche.com

13. Werden Sie Mitglied von InterNations.

InterNations ist einfach Spitze. Mit mehr als 2,4 Millionen Mitgliedern in 390 Städten weltweit ist das 2007 gegründete Unternehmen, Unternehmenssitz ist München, das größte Netzwerk für alle, die im Ausland leben und arbeiten. Die Basic-Mitgliedschaft ist kostenfrei. Die Albatross Mitgliedschaft kostet zur Zeit Euro 60 pro Jahr. Diese Premium-Variante hat entscheidende Vorteile. Sie können eigene Gruppen erstellen, erweiterte Suchfunktionen nutzen, Korrespondenz mit anderen Mitgliedern führen und vor allem erhalten Sie bei den kostenpflichtigen Events freien Eintritt oder einen großzügigen Rabatt. Es lohnt sich wirklich. In Barcelona ist InterNations sehr aktiv. Unterteilt in 17 Gruppen wie „Sunset Chillout Group oder Tapas & Aperitivo Group“ wurden zum Beispiel im Monat September mehr als 60 Veranstaltungen angeboten. Wir haben insgesamt an zehn Events teilgenommen. www.internations.org.

P.S.: Ohne InterNations hätten wir weder die Rooftops kennengelernt noch den wunderschönen Abend in einem kleinen Theater in Sarria mit italienischen Opernarien genießen können. Aber weitaus wichtiger: Wir hätten nie so viele interessante Menschen getroffen. DANKE, InterNations.

Lesen Sie meinen Blog-Beitrag „Netzwerken in Barcelona“ vom 27. August 2016

Gartenparty bei InterNations

Gartenparty bei InterNations

14. Entdecken Sie Barcelona zu Fuß.

Lassen Sie sich von Barcelona inspirieren. Inspiration läuft nur über die Sinne. Und diese werden nur aktiviert, wenn Sie zu Fuß die Stadt entdecken. Ob nun südlich oder nördlich vom Placa Catalunya, Sie werden immer wieder Neues entdecken, sehen, riechen, fühlen, schmecken und hören. Wie habe ich das genossen, durch die engen Gassen der Altstadt zu schlendern, Unbekanntes in Sant Antoni und Raval zu entdecken, aber auch Eixample und Gracia kennenzulernen. Es gibt im Übrigen geführte Touren, kostenpflichtig und nicht kostenpflichtig. Sehr zu empfehlen. Ein Beispiel: www.freewalkingtoursbarcelona.com

Kunst in Raval

Kunst in Raval

15. Nutzen Sie die preisgünstige Fortbewegung mit Bus und Metro.

Autofahren ist bei dem Bus- und PKW-Verkehr auf den teilweise achtspurigen Straßen und aufgrund des dynamischen Fahrstils der Scooter nicht so wirklich attraktiv. Deshalb ja auch ohne Auto anreisen oder den Wagen in der Garage stehen lassen. Lieber auf die öffentlichen Fortbewegungsmittel Bus und Metro zurückgreifen, die auch die relativ preiswerten Taxis „schlagen“. Auch dank der eigenen Busspur (geteilt mit den Taxis) macht Busfahren Spaß. Man sieht die Umgebung. Die Metro ist schneller, dafür ist es dunkel. Ganz besonders empfehlen sich die T-Tickets, die für Bus und Metro gültig sind. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Eine Einzelfahrt in Zone 1 kostet pro Person Euro 2,15. Ein sogenannte T10-Ticket für Zone 1, zehn Fahrten, übertragbar, kostet nur Euro 9,99. Es gibt auch Monats-und Quartalstickets, und alle Tickets gibt es für bis zu sechs Zonen. Bus und Metro sind sehr zuverlässig. Im Übrigen werden auf der Rückseite der Tickets die noch freien Fahrten runtergezählt. Das können Sie an der Endziffer der Buchung erkennen.

16. Mieten Sie ein Fahrrad.

Ich liebe es, mit dem Fahrrad eine Stadt zu entdecken. In Barcelona habe ich dies leider nur dreimal gemacht. Dabei ist die Tagesmiete mit 10 – 12 Euro sehr preiswert. Und Fahrradfahren in Barcelona ist total easy, sofern man sich südlich der „Diagonal“ bewegt. Nördlich der Diagonal geht es hoch, zumeist ohne ausgewiesene Fahrradwege. Das ist anstrengend, aber nicht wirklich gefährlich, da die Autofahrer, so mein Eindruck von meiner ersten Tour zum Parc Güell, durchaus sensibel für Fahrradfahrer sind. Bei der zweiten Tour bin ich die gesamte Strandpromenade mit ihren acht Stränden abgefahren, die dritte Tour ging über die gesamte Diagonal von Nordwest nach Südost. Sightseeing at its best. Fast überall sind Fahrradwege eingezeichnet. Ein Genuss. www.barcelonarentabike.com.

Der Autor auf Tour

Der Autor auf Tour

17. Gehen Sie mit einem Laternenblick durch die Stadt.

War das ein AHA-Erlebnis. Laternen als Kunstwerke. In den ersten Tagen war mein Blick fast nur nach oben gerichtet. Passeig de Gracia, Passeig de Lluis Companys, Ciutat Vella, um nur einige Laternenfundorte zu nennen. Ich kam aus dem Staunen und Fotografien nicht mehr raus. Was hat Barcelona für tolle Exemplare. Schlendern Sie die Passeig de Gracia hoch. Gehen Sie vom Arc de Triomfe zum Parc de la Ciutadella. Oder trinken Sie am Placa Reial in einem der zahlreichen Restaurants einen Cortado (Espresso mit Milch). Sie blicken auf großartige Laternen des Modernismus. Am Passeig de Gracia sind es die Bancs-Fanals, die Laternen mit Sitzbank von Pere Falques. Falques hat auch die wunderbaren Laternen auf dem Passeig de Lluis Companys entworfen. Auch Gaudi hat sich mit den behelmten Laternen auf dem Placa Reial auch in dieser Kategorie unsterblich gemacht.

Lesen Sie meinen Blog-Beitrag „Straßenlaternen als Kunstwerke“ vom 25. August 2016

Gaudi auf dem Placa Reial

Gaudi auf dem Placa Reial

18. Bringen Sie Ihre Jogging-Schuhe mit.

Joggen ist nicht jedermanns Sache. Aber neben dem Fahrrad ist Joggen eine tolle Option, eine Stadt zu entdecken. Im Vorfeld des Stadtlaufes „Cursa de la Merce“ über zehn Kilometer habe ich einige Jogging-Einheiten durchgezogen. In der Regel zwischen 8:30 und 10:00 Uhr vormittags. Da sind noch nicht so viele Menschen / Touristen auf den Beinen. Aber die Temperaturen können schon zwischen 25 und 30 Grad sein. Das war Ende August. An der Strandpromenade zu laufen, super. Auf dem Montjuic zu laufen, wunderbar. In der Stadt zu laufen, eigentlich auch kein Problem, aber aufgrund der vielen Ampeln kein wirklich flüssiges Unterfangen. Dennoch, wer gerne joggt, unbedingt Jogging-Schuhe und Funktions-Shirt im Koffer haben. Man kann auch mit der Metro zum Joggen fahren, hängt natürlich von den individuellen Vorlieben ab. Ich habe zugegebenermaßen, als ich auf den Montjuic gelaufen bin, beim Rückweg die Funicular genommen und bin dann von der Station in der Avinguda del Parallel nach Hause gelaufen.

Stadtlauf am 18. September 2016 - Eine attraktive Strecke

Stadtlauf am 18. September 2016 – Eine attraktive Strecke

19. Gehen Sie auf architektonische Entdeckungsreise.

Sie können Ihre Kreise weiter oder enger ziehen. Es gibt einfach so viel zu entdecken, auch in Stadtvierteln, die nicht auf der Touristen-Agenda stehen wie Poblenou, Sarria oder Pedralbes. Am besten Sie mieten sich ein Fahrrad, legen sich ihre Route auf dem Stadtplan zurecht und fahren dann entspannt zu den Objekten der architektonischen Begierde.

Der Torre Agbar

Der Torre Agbar

20. Spazieren Sie mit offenen Augen über La Rambla.

Zugegeben, La Rambla ist bei den Einheimischen als Touristen-Nepp-Flanier-Meile verrufen. Aber wenn Sie nicht verkrampft über den wellenförmigen Bodenbelag gehen und ihre Augen links und rechts wandern lassen, dann sehen Sie Erstaunliches. Wunderschöne Fassaden, kreative Laternen, Museen und Theater. Ein Fest für die Augen. Spannendes auch auf der Rambla. Insbesondere im unteren Teil die Straßenkünstler, die sich kreativ als lebendige Kunstwerke den Vorbeigehenden präsentieren. Für ein Foto (und eine kleine Spende) erwachen Sie gerne aus ihrer Erstarrung.

Lesen Sie meinen Blog-Beitrag „La Rambla – Die Flaniermeile von Barcelona“ vom 29. August 2016

Das Kunstwerk lebt

Das Kunstwerk lebt

 

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