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Licht und Farbe im Krankenhaus

Ein Krankenhaus als Meisterwerk des katalanischen Jugendstils? Barcelona macht es möglich. Zwischen 1902 und 1930 erbaut wurde das Hospital de la Santa Creu i Sant Pau 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Sein Schöpfer ist Lluis Domenech i Montaner. Er ist einer der Protagonisten des sogenannten Modernisme. Als Architekt auch verantwortlich für den Palau de la Musica Catalana.

Blick auf das OP-Zentrum

Blick auf das OP-Zentrum

Der Empfangspavillon

Der Empfangspavillon

Heute ist das ehemalige Krankenhaus ein Wissens- und Kulturzentrum. Angesiedelt sind zum Beispiel die Universität der Vereinten Nationen oder das asiatische Kulturzentrum Casa Asia. Die Anlage ist streng symmetrisch. Die freistehenden Pavillons liegen der entlang der beiden Hauptachsen und wurden den verschiedenen medizinischen Fachgebieten zugeordnet. Untereinander waren sie durch unterirdische Gänge verbunden. Für jeden Pavillon waren zwei Gärten geplant. Die Gestaltung als „Park-Krankenhaus“ war damals eine Neuheit. Natur sollte den Patienten helfen, schneller gesund zu werden.

Einer von zwölf Pavillons

Einer von zwölf Pavillons

Der größte Pavillon in der Anlage ist der Empfangspavillon. Erbaut zwischen 1905 und 1910 als Haupteingang, für die Patientenaufnahme und als Sitz der Krankenhausleitung. In der Kuppel über dem Treppenhaus glänzt ein Bleiglasfenster, das zentrale Elemente des Modernisme widerspiegelt: Licht und Farbe.

Licht und Farbe begrüßten die Patienten

Licht und Farbe begrüßten die Patienten

 

 

 

 

 

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