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Faszination Waikiki

Waikiki, hoch verdichteter Stadtteil von Honululu, hat mit dem Waikiki Beach einen der berühmtesten Strände der Welt. Der Strand erstreckt sich auf einer Länge von über drei Kilometern vom Kapi`olani Park bis zur Duke Kahanamoku Lagune. Im 19. Jahrhundert war Waikiki Refugium für Angehörige der Königlichen Familie, die dort surfen lernten. Heute ist Waikiki Super-Hotspot für Touristen aus aller Welt, die surfen lernen, surfen können, shoppen und „beachen“. Die touristische Hauptstraße ist die nach einem König benannte Kalakaua Avenue. Das erste Hotel, das 1901 erbaute Moana Surfrider, ist heute immer noch eine der besten Adressen der Stadt. Hervorragend für einen Mai Tai als Pre-Dinner Drink.

Waikiki – Wir gehen über die Straße und sind schon am Strand.

Der Waikiki Beach gliedert sich in acht Strandabschnitte. Ich beginne mit meinem Strand-Spaziergang beim Outrigger Canoe Club. Der Zugang ist ein kleiner Weg neben dem Colony-Surf Gebäude. Mini-Strandabschnitt, Gastronomie im Canoe Club „next door“.

Klein, aber fein. Man kann auch durch den Canoe Club gehen.

Nur wenige Meter entfernt der zweite Abschnitt: Sans Souci. Ein etwa 50 Meter langer Strand, unmittelbar angrenzend an das „War Memorial Natatorium“ und besonders geeignet für Familien. Sans Souci gilt auch als der beste Spot zum Schnorcheln. Bei meinem Besuch habe ich vorwiegend Einheimische gesehen. Touristen machen sich nicht die Mühe, zu diesem Strand zu gehen.

Gute Bedingungen …

… für Familien. Allerdings, wie auch an den anderen Strandabschnitten, kein natürlicher Schatten.

Dann folgt der Queen´s Beach. Unser Lieblings-Strand, offen zum Meer, nahezu leer, und in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel. Die Waikiki Wall, ein Pier für Spaziergänger, ist die Grenze.

Unser Hausstrand. Hinten an der Waikiki Wall liegen wir.

Zum vierten Abschnitt: Kuhio Beach. Da der Strand durch zwei Molen begrenzt wird, ist das Wasser sehr ruhig und nicht vergleichbar mit dem „stürmischen“ Queen´s Beach. Der flach abfallende Strand ist ebenfalls für  für Familien geeignet. Allerdings dominieren Touristen aus den naheliegenden Hotels. Der Kuhio Beach ist auch die Heimat des Duke.

Aber auch nicht ganz ohne.

Die Surf-Ikone von Hawaii.

Der Strandabschnitt ist nicht sehr breit. Dafür werden die Wellen schon an den Molen abgefangen.

Am Übergang vom Kuhio Beach zum „eigentlichen“ Waikiki Beach. Die Beachboys sind heute eine Waikiki-Institution, haben den Duke abgelöst.

Weiter zum fünften Abschnitt. Der Royal Hawaiian Beach ist der Waikiki Beach. Hier spielt für Touristen die Musik. Aufgrund der angrenzenden Hotels ein sehr lebhafter Strand.

Allerdings mit Schirmen und Stühlen der Hotels. Am Kuhio Beach kosten im öffentlichen Verleih ein Umbrella und zwei Chairs 45 Dollar für zwei Stunden.

Sechster Abschnitt: Gray´s Beach. Dieser Strandabschnitt ist vermutlich der älteste in Waikiki. Allerdings ist die Küstenlinie durch Erosion stark abgetragen worden, sodass heute nur noch ein sehr dünner Abschnitt existiert.

Nahezu exklusiv. Der Boardwalk führt allerdings vorbei.

Abschnitt Nummer 7: Fort DeRussy Beach. Kein besonders atmosphärischer Strand, wird mit zunehmender Nähe zum Hilton breiter. Spaziergänger und Radfahrer nutzen einen asphaltierten Weg direkt am Strand, den Fort DeRussy Boardwalk.

Jetzt öffnen sich die Strände. Und es gibt einen asphaltierten Boardwalk.

Im Hintergrund das Hilton Hawaiian Village.

Der letzte Strandabschnitt ist der Duke Kahanamoku Beach. Hier liegen das gewaltige Hilton Hawaiian Village und die Duke Kahanamoku Lagune, künstlich angelegt und ohne Zugang zum Meer.

Der letzte Strandabschnitt vor der Lagune.

Das war mein Spaziergang. Die ersten Strandabschnitte sind wegen der fehlenden Hotels ruhiger und schöner. Die Musik, vor allem in punkto Wassersport, spielt aber auf den letzten Strandabschnitten.

Noch ein paar Sätze zum Duke.

Duke Paoa Kahinu Mokoe Hulikohola Kahanamoku (1890  – 1968) war drei Mal Schwimm-Olympiasieger, 1912 in Stockholm über 100 Meter Freistil und 1920 in Antwerpen über 100 Meter Freistil und in der Staffel. 1924 in Paris gewann er die Silbermedaille, nur besiegt vom legendären Johnny Weismüller. Kahanamoku gilt als der Vater des Surf-Sports. Surfen (auf Hawaii) wurde mit ihm ein Exportschlager. Seine Statue am Waikiki Beach wird täglich mit frischen Leis, das sind Blumengirlanden, geschmückt. Er starb am 22. Januar 1968 im Alter von 77 Jahren an einem Herzinfarkt.

 

 

 

 

 

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