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Eine zweite Zwischenbilanz – Leben in Barcelona

Jetzt sind wir schon über einen Monat hier. Die Zeit fliegt. Wir sind mental in Barcelona angekommen. Beim Schreiben dieser Zeilen habe ich nach weiteren Negativpunkten gesucht – drei hatte ich ja schon am 30. August in der ersten Zwischenbilanz erwähnt -, aber ich finde keine! Dagegen viele Pluspunkte. Drei seien heute besonders erwähnt.

Netzwerken macht Spaß

Vor allem InterNations ist ein sehr aktiver Verbund von Locals und Expatriates, die in Barcelona arbeiten und leben. Wir besuchen regelmäßig Veranstaltungen und treffen uns auch privat mit Leuten, die wir auf diesen Events kennenlernen. Im ersten Monat haben wir sieben Veranstaltungen besucht, fünf weitere sind in der Planung. InterNations ist in 390 Städten weltweit aktiv. Mitglied werden ist weder schwer noch teuer. Es lohnt sich. Pluspunkt Nr. 1.

Sportlich aktiv in einer Weltstadt

Das „Open Camp“ auf dem Montjuic bietet eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten im Olympiastadion und in den verschiedenen Sportstätten, die in der Nähe liegen. Tolle Angebote, die allerdings nicht kostenfrei sind. Ein Tag Sport mit der Nutzung aller Möglichkeiten kostet 20 Euro. Wer zum Beispiel nur Fußball im Stadion spielen will, zahlt 5 Euro. Für mich ist wichtig, dass ich individuell Sport treiben und gleichzeitig die Stadt kennenlernen kann. Das geht mit Joggen und Fahrradfahren. Joggen am Strand ist ein Erlebnis, Joggen in der Stadt mühsamer, da die Stadt für Jogger keine grüne Welle schaltet. Deshalb war heute für mich ein ganz besonderes Erlebnis: Cursa de la Merce – 10 Kilometer Laufen auf großen Verbindungsstraßen mit 17.000 Gleichgesinnten.

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Wann habe ich zuletzt so ein tolles Erlebnis gehabt? Lange ist es her. Vor elf Jahren beim New York Marathon mit unserem AstraZeneca-Projekt „Asthmatiker laufen Marathon“. Fahrradfahren in Barcelona – bei dem Verkehr?  Die Stadt hat Hervorragendes geleistet. Fast überall ausgewiesene Fahrradwege, da macht es wirklich Spaß. Die Tagesmiete für ein komfortables Rad liegt zwischen 10 und 12 Euro. Bislang habe ich zweimal zugegriffen, weitere zwei Touren werden folgen. Anstrengend wird es allerdings jenseits der Avinguda Diagonal. Es wird hügeliger. Beim ersten Mal bin ich zum Parc Güell hochgeradelt, Schiebepausen eingeschlossen. Pluspunkt Nr. 2.

Auch Katalonien kann sich sehen lassen

Katalonien ist eine von 17 autonomen Regionen in Spanien. Barcelona die Hauptstadt. Leider haben wir bislang wenig von Katalonien gesehen. Waren in Castelldefels, Sitges und auf dem Montserrat. Haben mit dem Zug einen Strandausflug Richtung Costa Brava gemacht. Werden allerdings noch nach Tarragona und Girona fahren. Meine Empfehlung: Das Umland von Barcelona bewusster einplanen. Denn die Stadt übt so einen Zauber aus, dass die tolle Natur und die kleineren Städte in Katalonien leicht vergessen werden. Das Hinterland von Barcelona – Pluspunkt Nr. 3.

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