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Ein Nachmittag im Wildlife Sanctuary

Bonorong Wildlife Sanctuary ist ein alternativer Tierpark, 30 Minuten mit dem Auto von Hobart entfernt. Das nach meinem Eindruck sehr engagierte Team kümmert sich um einheimische Tiere, die verletzt sind oder ihre Mutter verloren haben, um sie wieder auf ein Leben in der „Wildnis“ vorzubereiten. Manche Tiere sind jedoch so krank, dass Bonorong ihr lebenslanges Zuhause bleiben wird. Daneben läuft auch ein Zuchtprogramm für den vom Aussterben bedrohten Tasmanischen Teufel.

Ohne Sponsoring läuft auch in der Reproduktionsmedizin nichts.

Wir erhalten am Eingang, Eintritt 30 Dollar pro Person, eine Tüte mit Kängurufutter und den Hinweis, um 2pm die 45minütige Führung mitzumachen. Anfassen der Tiere, Wombat und Koala, sei erlaubt. Dies gelte jedoch nicht für den Tasmanischen Teufel. Wer dem Teufel ins Maul schaut, weiß warum. Der Teufel wird im nächsten Blog-Beitrag ausführlich gezeigt und gewürdigt.

Eintrittsgelder und Spenden gehen in Wildrettungs-und Forschungsprogramme sowie Bildungs- und Artenschutzprojekte. Als ich beim Eintritt erwähne, dass 30 Dollar pro Person doch recht hoch seien, lächelt die junge Dame und antwortet, dass Bonorong nur aus privaten Geldern finanziert werde. Das, was wir im Sanctuary sehen, rechtfertigt den Preis. Im Gegensatz zum „Unzoo“, einem vergleichbaren Wildpark  in der Nähe von Port Arthur. Hier zahle ich 36 Dollar Eintritt, erhalte aber deutlich weniger für mein Geld. Der „Unzoo“ enttäuscht auf der ganzen Linie. Wer also, aus Gründen des Zeitbudgets, nur einen alternativen Tierpark besuchen kann, der sollte auf jeden Fall Bonorong wählen. Zwischen Bonorong und Unzoo liegen Welten.

Meine Impressionen – ohne den Tasmanischen Teufel – aus dem tollen Bonorong Wildlife Sanctuary.

Unser Tourguide mit einem Wombat-Baby.

 

 

 

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