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Die glorreichen Sieben der B 31

Richmond, eine der ersten Siedlungen in Tasmanien, ist ein wunderbarer Startpunkt für den Besuch von Weingütern. Die B 31 verbindet den Ort mit dem Tasman Hwy, der nach Hobart führt. An dieser B 31 liegen sieben Weingüter. Dreimal Tasting, einmal Lunch – hier mein Ranking, wobei es primär um meinen Eindruck von den Weingütern geht, Lage, Atmosphäre, Weinangebot.

Platz 1: Frogmore Creek

Lage, Restaurant und Wein – Meine klare Nummer eins. Mein Lunch, „Flinders Island wallaby roast with parsnip gel, kohlrabis slaw, tarragon emulsion, crispy leek and salt cured yolk“, gepaart mit einem 2016 Frogmore Creek Pinot Noir, ist superb. Atmosphäre und Qualität erinnern mich an Südafrika. In Hobart an der Waterfront gibt es eine Dependance „The Lounge“. Gut für einen Sundowner mit Blick auf den Mount Wellington.

Frogmore Creek und Riversdale Estate sind Nachbarn.

Willkommen im Restaurant.

Delicious.

Platz 2: Riversdale Estate

Liegt nur wenige hundert Meter von Frogmore Creek entfernt. Definitiv das Weingut mit der besten Aussicht. Auf der Terrasse nehmen wir einen Flat White. Kein Tasting. Sehr freundliches Gespräch mit einem jungen Mann, der uns so gerne ein Tasting für fünf Dollar verkauft hätte. Das Restaurant ist ein französisches Bistro, die Karte deutlich „abgespeckter“ als bei Frogmore Creek.

Blick auf das Haupthaus.

The best view.

Platz 3: Puddleduck Vineyard

Originelles Weingut für Familien. Enten sind fast wichtiger als Wein. Großer Shop, großzügiger Bereich für Entertainment. Kein Tasting. Einen Tasting-Raum habe ich auch nicht gesehen. Das Weingut fördert mit dem Verkauf von Enten für ein Entenrennen im Mai 2019 unter anderem die Forschung bei Brust- und Prostatakrebs.

Platz 4: Coal Valley Vineyard

Die Karte des Restaurants ist umfangreich, aber basic. Unser Tasting für fünf Dollar umfasst fünf Weine. Mein Favorit: der Blanc de Noir 2015. Die anderen vier, geht so. Insgesamt macht das Gebäude einen bescheidenen Eindruck, hat aber eine schöne Terrasse mit View.

Das Hauptgebäude mit Tasting Room und Restaurant.

Der Blick von der Terrasse des Restaurants.

Platz 5: Craigow Vineyard

Ein sehr kleines Weingut mit einem redseligen Inhaber. Er erzählt uns unaufgefordert dessen Geschichte, animiert mich, die Zeitungsausschnitte an den Wänden zu fotografieren und lädt uns zu einem kostenlosen Tasting ein. Wir nehmen eine Flasche Rose 2017 mit.

Ein Cottage als Hauptgebäude.

Der Wein-Schrank fürs Auge. Ich habe vergessen zu fragen, warum es Lücken gibt.

Platz 6: Pooley Wines

Eine Enttäuschung. Die Erwartungen sind hoch, da wir bei unserer Ankunft am Flughafen eine gut gemachte Video-Werbung sehen. Die Atmosphäre vor Ort allerdings, vielleicht den alten Gemäuern geschuldet, ist recht beklemmend. Zudem keine schöne Aussicht. Kein Tasting. Vielleicht ist das der Fehler. Denn, nach eigener Aussage, ist Pooley einer der führenden tasmanischen Produzenten bei Riesling, Pinot Noir und Chardonnay. Ich werde das Gefühl eines Hype nicht los, beobachte wenig Empathie bei den Damen hinter dem Tasting-Tresen.

Der Außenbereich. Keine Besucher.

Tasting im dunklen Keller.

Platz 7: Every Man & His Dog Vineyard

Leider auf dem letzten Platz, obwohl wir ein sympathisches Gespräch mit dem Winzer und seiner Frau haben. Auch der Hund kommt dazu. Das Weingut wirkt aber leicht abgewirtschaftet, hat nur ein winziges Angebot. Wir probieren den Riesling. NEIN.

Der lustigste Name eines Weingutes an der B 31.

Tasting-Tisch im Garten.

Meine Lieblingswein während der zehn Tage auf Tasmanien ist der Pinot Noir, eine Rebsorte, die mehr als 40 Prozent der gesamtem Weinanbaufläche in Anspruch nimmt.

 

 

 

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