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Dem Himmel nah

Es ist großartig, was diese Menschen leisten. Zumeist inmitten von Zuschauern werden Türme, die Castells, gebaut. Basis ist die Pinya, der Zapfen. Es geht bei der „Bodeneinheit“ nicht um eine Ansammlung von möglichst vielen Menschen, sondern je nach Struktur des Turmes hat jeder Casteller eine festgelegte Position und Aufgabe. Dann folgt der Tronc, der Stamm. Das sind alle Ebenen mit gleicher Personenzahl einschließlich der Unterleute in der Pinya, den Baixos. Diese tragen die Last des Turmes. Ganz oben die Kuppel, Pom de Dalt. Das sind die jüngsten und leichtesten Mitglieder. Der ausgestreckte Arm signalisiert den vollständigen Aufbau.

Hoch hinaus - 9 Stockwerke

Hoch hinaus – 9 Stockwerke

Ihren Ursprung haben die Menschentürme in der Gegend um Tarragona. Heute sind sie überall in Katalonien, wie auch der Volkstanz Sardana, zu einem katalanischen Kultursymbol geworden. Seit November 2010 gehören die Castells auch zum immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO. Der Turmrekord liegt bei zehn Ebenen.

Turmbau im Trio

Turmbau im Terzett

Es gibt Dutzende von Variationen. So auch Türme in die Breite. Hier spielt der Rücken die Hauptrolle.

Breit aufgestellt

Breit aufgestellt

Es ist faszinierend, die Gruppen beim Auf- und Abbau zu beobachten. Mit welcher Akribie der Zapfen sich zusammenfindet, mit welcher Konzentration der Stamm aufgebaut wird und mit welcher Leichtigkeit die Kids Richtung Himmel klettern. Der ausgestreckte Arm dauert kaum länger als eine Sekunde, dann geht es elegant „bergab“. Erleichtert löst sich der Stamm auf. Die ersten heben die Faust, schreien ihre Erleichterung in die Menge. Haben alle Bodenhaftung, folgen Küsse, Umarmungen, Abklatschen. Tolles Teamwork.

 

 

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