skip to Main Content
Menü
Fullsizeoutput 569c

Curacao – Noch sieben besondere Empfehlungen

Im letzten Blog-Beitrag zu Curacao folgen weitere sieben Empfehlungen zu sehr unterschiedlichen Themen. Im Mai erscheinen dann ein Beitrag über meine sieben emotionalsten Momente auf Aruba, Bonaire und Curacao sowie die Bewertung der drei Inseln für Best Ager.

Museum Kura Hulanda

Kura Hulanda in Otrobanda ist ein großer 5 Sterne-Hotelkomplex mit einem Museum und einem Skulpturgarten. Obwohl die alten Gebäude renoviert wurden, spiegelt das Hotel für mich nicht wirklich Luxus wider. Renovierung ist eben ein langwieriger Prozess. Der Innenhof mit Gastronomie ist sehr angenehm. Da unser Hotel direkt an Kura Hulanda angrenzt, und das Museum Kura Hulanda direkt gegenüber unserem Lieblings-Restaurant liegt, haben wir fast täglich den kürzeren und angenehmeren Weg durch das Hotelgelände mit dem Ziel „Gouverneur“ oder „Curacao Suites“ genommen.

Begrüßung der Gäste im Innenhof.

Der Pool, der für Nicht-Gäste des Hotels zehn Dollar pro Tag kostet.

Die Empfangsdame des Museums.

Das Museum kostet zehn Dollar Eintritt. Es erzählt vor allem die Geschichte des transatlantischen Sklavenhandels, von der Gefangennahme in Afrika über den Transport in die Karibik bis zur Migration in die neue Welt. Exponate und Erklärungen schlagen auch sehr gut die Brücke zum heutigen Curacao, das maßgeblich von dieser afrikanischen Kultur beeinflusst ist. Spannend die länderspezifischen Abteilungen von Surinam bis Amerika und die Halle mit den ehemaligen afrikanischen Königreichen Ghana und Mali. Selbst Nelson Mandela hat einen Platz im Museum gefunden.

Curacao war Umschlagplatz für Sklaven.

Ein Held der Befreiungsbewegung.

Blick in den Innenhof des Museums.

Jüdische Synagoge und Friedhof

Die Mikve Israel-Emanuel Synagoge in Punda aus dem Jahr 1732 ist die älteste Synagoge in der sogenannten Neuen Welt. Im 17. Jahrhundert wurden zwölf jüdische Familien von ihrer Firma, der Dutch West Indian Company, nach Curacao geschickt. Das war der Grundstein für die Entwicklung einer einflussreichen jüdischen Gemeinde über die Jahrhunderte.

Welcome.

Ich betrete den Innenhof der Synagoge und zahle zunächst zehn Dollar Eintritt. Die Synagoge, die Snoa, überrascht am Eingang mit einem „Beach Feeling“ : Der Boden der Synagoge ist mit Sand bedeckt, ein Tribut an das Tabernakel, das Juden einst durch die Wüste Sinai trugen.

Der Blick in die Synagoge.

Kopfbedeckung ist für Männer Pflicht.

Das Fenster zum Hof.

Innen dominiert roter Mahagoni. Ich bin der einzige Besucher. Nach knapp 20 Minuten gehe ich zum Museum. Die beiden Damen an der Rezeption begrüßen mich sehr herzlich. Wir kommen ins Gespräch. Auf zwei Stockwerken sind kostbare Gegenstände ausgestellt. Fotografieren verboten. Ich verlasse das kleine Museum mit fünf Restaurantstipps. Die ältere der beiden hatte diese während meiner Besuchszeit aufgeschrieben.

Der Eingang zum Museum.

Der jüdische Friedhof Beth Haim auf einem Foto im Museum.

Im Museumshof hängt ein Foto des ältesten jüdischen Friedhofes der Insel: Beth Haim. Der Friedhof liegt unmittelbar an der Ölraffinerie. Ein irgendwie faszinierendes Bild. Vor mir ein Friedhof, dahinter eine Raffinerie. Welche Symbolik. Eine Raffinerie, die die Umwelt verschmutzt und damit durchaus höhere Mortalität in Kauf nimmt. Der älteste Grabstein ist aus dem Jahr 1668. Der Friedhof wird heute nicht mehr genutzt, er ist ein „Museum“. Geführte Touren können organisiert werden. Wer auf Curacao ist, sollte dieses surreale Bild nicht versäumen.

Die Wirklichkeit heute.

Das älteste Grab datiert von 1668.

Wunderbare Natur

Curacao ist im nördlichen Teil der Insel mit wunderbarer Natur „gesegnet“. Ein Muss ist der Nationalpark Shete Boka und der Blick auf die Santa Martha Baai.

Ein – und Ausfahrt zum Nationalpark.

Wuchtig.

Kraftvoll.

Ein tolles Schauspiel. Applaus für das Wasser.

Zwischen Soto und Lagun abbiegen, am Landhaus Groot Santa Martha vorbei Richtung Sunset Waters, das verlassene Tourismus-Resort. Etwa auf halber Strecke sind diese wundervollen Aussichten.

Die vielen Baais werten Curacao auf. Die schönste Baai ist die Santa Martha Baai.

Flamingos in Williwood

Der beste Platz zur Beobachtung von Flamingos ist die Jan Kok Baai bei Sint Willibrordus. Viele parken an der Straße, aber es gibt auch zwei kleine Parkplätze. Ein Aussichtsturm erlaubt Weitsicht, Spazierdämme möglicherweise Nahsicht. 200 Meter entfernt ist auch die Galerie von Nena Sanchez.

In Quantität kein Vergleich zu Bonaire.

Vorsicht …

… Flamingo crossing.

Im Hintergrund die wunderschöne Kirche von Sint Willibrordus.

Fort Nassau

Auf einem Hügel, knapp 70 Meter hoch, mit 360 Grad Rundblick auf die schönen und weniger schönen Seiten von Willemstad liegt Fort Nassau, gebaut im 18. Jahrhundert. Es bewachte den Eingang von der Sint Anna Baai zum Schottegat, dem Hafen. Heute fahren die Touristen aus zwei Gründen zum Fort: Die Aussicht genießen (nun ja, Weitsicht ist gegeben, aber ich kann nicht von Genuss sprechen) und vorzüglich essen. Das wiederum ist ein Genuss.

Hoch auf dem Hügel …

… mit Blick auf Königin Juliana Brücke …

… und Raffinerie liegt Fort Nassau.

Wandu Cafe

Liegt in Punda direkt gegenüber der Synagoge und bietet exzellente Kaffeespezialitäten und kleine Snacks. Trendy und empathisch.

Von außen unscheinbar. Wer einmal dort war, kommt wieder.

Die Inneneinrichtung ist kreativ.

Infinity Beach Club am Kreuzfahrtterminal

Samstag, 3. März, zweiter Tag auf Curacao. Wir nehmen die letzte Stufe zum Infinity Beach Club und sind geflasht. Wow – vor uns ein Infinity Pool, ein kleiner feiner Sandstrand und die Kreuzfahrtschiffe zum Anfassen. Auf dem Strand steht der „Griller“ und bereitet u.a. fantastische Sparerips vor. Leider ist nur sonnabends Grillzeit. Mittags ab 1pm. Insgesamt sind wir nur zweimal dort, weil wir an den drei anderen Wochenenden in den auswärtigen Beach Clubs sind. In der letzten Woche gönnen wir uns einen Strandtag im Infinity Beach Club. Wir feiern die Abfahrt der Celebrity Eclipse. Das Kreuzfahrtschiff, das uns erstmals in 2016 in die Karibik brachte. Für den Strandtag müssen wir allerdings 20 Dollar pro Person zahlen, da der Beach Club zum Renaissance Hotel gehört, und der Strand somit ein Privatstrand ist.

Eine Komposition zum Verlieben.

Großartiges Preis-Leistungsverhältnis. Beim „Griller“ geht es gleich los.

Auf Wiedersehen. Im Juli 2019 sind wir wieder zusammen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back To Top