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Curacao – Beach Resorts von Nord nach Süd

Am 2. März kommen wir im „Curacao Suites Hotel“ in Willemstad an. Das Hotel an der Arubastraat grüßt mit einem schwarzen Anstrich. Unser Zimmer mit den Abteilungen Schlafen und Kochen ist in Harmonie mit der Außenfassade möbliert. Wären wir nur für ein paar Tage hier, kein Problem. Aber wir wollen vier Wochen bleiben. Wir haben über Booking.com gebucht und schon bezahlt, weil es keine angemessene Airbnb-Unterkunft gab.

Drei Tage später sitzen wir beim „Gouverneur“ und diskutieren über unsere Optionen. Sollen wir vorzeitig nach Hause fliegen? Sollen wir ein neues Hotel finden? Oder nochmals Airbnb durchforsten? Nach zwei Cocktails steht die Entscheidung. Wir bleiben. Aber – wir quartieren uns an jedem weiteren Wochenende in ein Beach Resort ein. Wir gehen bei Booking.com die Möglichkeiten durch und buchen die folgenden Angebote:

Wochenende 9. – 11. März / Oasis Coral Estate Beach, Dive & Wellness Resort                    

Das Resort liegt nordwestlich von Otrobanda in der Nähe von Sint Willibrordus und der Jan Kok Baai mit ihren Flamingos. 30 Minuten Autofahrt von Willemstad. In der Nähe das Naturschutzgebiet Rif St. Marie. Das 350 Hektar große Resort ist bewacht, da neben dem Hotel auch über 150 Privatvillen auf dem Areal stehen. Vom Feinsten. Wir beziehen ein Studio mit Balkon zum Meer. Herzstück des Resorts sind zwei Restaurants und ein Infinity Pool. Auf Pool-Ebene das „Koraal“, Bar und Restaurant. Und eine Ebene tiefer, direkt am Wasser, das „Karakter“. Beide haben uns überzeugt. Der „Strand“ hat allerdings keinen direkten Zugang zum Wasser. Der Einstieg ist nur über eine Treppe möglich. Dennoch sehr angenehm. Bewertung Sonnenuntergang: Note 2. Von den insgesamt drei Beach Resorts, die wir besucht haben, ist Oasis Coral Estate das Zweitteuerste. Mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. Eine uneingeschränkte Empfehlung. Unsere Nummer 1.

Infinity Pool mit Poolbar

Sunset am ersten Tag.

Ein Vergnügen, in diesem Wasser zu schwimmen.

Blick von unserem Balkon.

Das Restaurant hat Charakter.

Dinner im Karakter.

Wochenende 16. – 18. März / Blue Bay Curacao Golf & Beach Resort                  

Das Resort mit Strand, diesmal klassisch, und Golfplatz liegt etwa 20 Autominuten nordwestlich von Willemstad in der Nähe von Sint Michiel. Leider in Windrichtung der Raffinerie. Beim Check-in am Gate riechen wir die größte Herausforderung, die Curacao gegenwärtig hat. Es ist ein Resort mit Lodges und Apartments für Touristen und Häusern / Villen für Privatpersonen. Wir übernachten in einer der Lodges am Golfplatz, die allerdings fast einen Kilometer vom Strand entfernt liegen. Wir überbrücken die Distanz mit dem Auto. Der Golfclub hat eine kleine Gastronomie für Snacks und Getränke. „Sunset Bar & Grill“ wird zu unserem Lieblingsrestaurant. Entspannt im Sand am Wasser sitzen und das gute Essen genießen. Bewertung Sonnenuntergang: Note 2. Das Blue Bay Curacao Golf & Beach Resort ist das Preiswerteste. Mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Eine klare Empfehlung trotz des Mini-Pools bei den Lodges. Unsere Nummer 2.

Blue Bay. Ideal für Land-und Wassersportler.

Blick auf den Strand.

Strandvergnügen.

Sunset Bar & Grill. Einfach schön.

Sunset über Blue Bay.

Ausgezeichnete Qualität.

Das Bier passend zum Sunset.

Wochenende 23. – 25. März / Papagayo Beach Hotel             

Das Hotel mit Supermarkt am Jan Thiel Beach liegt etwa 20 Minuten südwestlich von Willemstad. Zusammen mit den Restaurants Zest, Zanzibar, Tinto und Kokos sowie deren Liegeplätze für Sonnenhungrige bildet das Hotel eine Freizeiteinheit mit Pools, Mini-Strand und Beachvolleyball-Plätzen. Alle Bereiche gehen ineinander über. Unser Zimmer hat einen Balkon. Sehr guter SPA. Der große Pool des Hotels ist sehr angenehm. Happy Hour nur auf Weine. Unser Lieblingsrestaurant: Zest Beach Cafe. Die Gäste sitzen bequem im Sand. Freitags ist Lobster-Party. 50 Meter weiter liegt der Jan Thiel Beach. Ein Witz. Kaum der Rede wert. Ein Mini-Strand mit vielen Menschen. Bewertung Sonnenuntergang: Hervorragend. Das Papagayo Beach Hotel ist das Teuerste mit einem befriedigenden Preis-Leistungsverhältnis. Eine Empfehlung mit leichten Bedenken. Unsere Nummer 3.

Der Haupt-Pool.

Der Zweit-Pool.

Bei dem Angebot …

… dieses „Traumstrandes“ kommt doch sicher Entzücken auf.

Unser Lieblingsrestaurant.

Ein Wort: Grandios.

Das waren sie also, die drei Wochenenden bis zum Check-out aus dem „Curacao Suites Hotel“. Für die letzten drei Tage bis zum Abflug wollen wir uns mit einer Prise Luxus belohnen. Wir buchen das 5-Sterne Santa Barbara Beach & Golf Resort im Süden der Insel. Die Erleichterung ist uns anzusehen, als wir am 1. April um 11am mit dem Taxi das südlichste Beach Resort der Insel ansteuern.

Santa Barbara Beach & Golf Resort

Wir können erst um 4pm unser Zimmer beziehen. Bis dahin entdecken wir das weitläufige Areal. Was uns dabei auffällt: Es sind zwischen 50 und 70 Kinder an und in den beiden recht kleinen Pools. Der Santa Barbara Beach mit dem begrenzten Meeresschwimmbereich spricht mich nicht besonders an. Wunderschön ist der Park. Es gibt vier Restaurants. Das „Shore“ wird zu unserem Lieblingsrestaurant, weil es auch Sushi serviert. Unser modernes Zimmer ist im Erdgeschoss etwas dunkel gelegen. Happy Hour an der Poolbar nur auf Cocktails. Wenig Empathie beim Servicepersonal. Bewertung Sonnenuntergang: Note 1-2. Wir sind enttäuscht. Das Santa Barbara Beach Resort hat von allen vier Resorts die höchsten Preise und das schlechteste Preis-Leistungsverhältnis. Keine Empfehlung. Unsere Nummer 4.

Ein wunderschöner Park.

Zwei kleine Pools …

… und unsere Cabana.

Ein netter Strand. Nicht vergessen:Wir sind in einem 5 Sterne Resort.

Sushi im Shore. Ein Highlight.

Good bye Santa Barbara. Ich glaube nicht.

Noch ein Wort zu den Stränden im Süden.

Hemingway Beach, Seaquarium Beach/ Mambo Beach und Cabana Beach gehen nahtlos ineinander über. Hoch kommerzialisiert und zum Teil Mini-Strände. Großzügig dagegen der Mambo Beach Boulevard mit Shops und Gastronomie. Die Sonnenliegen und Schirme sind relativ eng gestellt und an Cruise Days mit Kreuzfahrern überlaufen. Die Devise: Sehen und gesehen werden, zum Beispiel im Madero Ocean Club.

Mambo Beach.

Madero Ocean Club.

Cabana Beach.

Jan Thiel Beach. Wie furchtbar. Winzig und überlaufen. Ebenso Santa Barbara Beach, ein öffentlicher Strand am gleichnamigen Resort. Der Strand ist ok. Allerdings würde ich dort nicht extra hinfahren. Nicht zu vergleichen mit dem Charme der Strände im Nordwesten. Auch der Strand an der Caracas Baai ist wenig anziehend.

Ein Strand an der Caracasbaai.

Insgesamt haben die Strände im Süden und Südwesten enttäuscht.

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