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Cristo Rei – Nummer acht in der Welt

Sie ist nicht zu übersehen. Mit ausgebreiteten Armen wendet sie sich Lissabon zu, die Ponte de 25 Abril immer im Blick. Ihre Größe, 28 Meter, macht sie zur Nummer acht in der Welt. Sie steht auf einem Sockel, der 80 Meter hoch ist: die Christus-Statue in Almada am südlichen Ufer des Tejo.

Blick vom Miradouro Santa Catarina auf die Christus-Statue.

Wir sitzen bei „Madame Petisca“, 100 Meter von unserer Unterkunft entfernt, und sind positiv überrascht von Qualität und Preis unseres Lunch Menüs. Drei Gänge plus Getränk nach Wahl für zwölf EUR. Ein super Preis-Leistungsverhältnis. Das Restaurant liegt im dritten Stock des Monte Belvedere Boutique Hotels, mit einem tollen Blick auf den Cristo Rei. Wir fragen unseren Kellner, wie wir am besten zu ihm kommen. Am einfachsten sei es mit dem Taxi. Aber auch mit Bus und Zug kein Problem, die Ponte de 25 Abril sei eine Brücke für Autos und Züge. Was er nicht sagt, auch mit Fähre und Bus ist die achthöchste Christus-Statue der Welt zu erreichen. Für uns die beste Option.

Mit der Fähre zum Christus.

Der 11. Mai ist ein sonniger Tag. Wir gehen zum Fährterminal am Cais do Sodre und kaufen für 3,00 EUR pro Person Hin- und Rück nach / von Calcilhas. Die Überfahrt dauert knapp 15 Minuten. 50 Meter entfernt vom Fährterminal ist der Busbahnhof. Wir nehmen den Bus 101 und fahren für 2,90 EUR pro Person (retour) zur Christus-Statue. Preiswerter und atmosphärischer geht es nicht.

Wir sind fast da.

Imposant, der Blick in den Himmel und vom Miradouro Cristo Rei auf Lissabon und die Ponte de 25 Abril. Meine Augen wollen sich nicht von der Ferne trennen. Zu meiner Linken Belem, deutlich erkennbar das MAAT (Museum für Arte, Arquitetura, Tecnologia), das Denkmal für die Seefahrer (Padrao dos Descobrimentos) und der Torre de Belem. Zu meiner Rechten das Kreuzfahrtterminal und die Altstadt von Lissabon und vor mir die gewaltige Brücke. Der Blick auf die portugiesische Hauptstadt könnte nicht besser sein.

Am anderen Ufer: Belem.

Am anderen Ufer: Die Altstadt mit dem Castelo.

Jetzt aber hoch auf den Sockel, zur Statue. Die Fahrt in den Himmel mit Aufzug und Treppe kostet fünf EUR pro Person. Ein stolzer Preis für den Rundumblick. Aus dieser Höhe ist die Perspektive auf Lissabon nochmals eine andere als vom Miradouro. Einfach grandios.

Der beste Ausblick auf Lissabon.

Wir können unseren Stadtteil Santa Catarina in Lissabon erkennen, hätte ich ein Fernglas, könnte ich auch „Madame Petisca“ einfangen. Luftlinie knapp drei Kilometer. In Wirklichkeit braucht der Besuch vom Cristo Rei mindestens einen halben Tag. Fußmarsch zum Fährterminal, mit der Fähre über den Tejo, mit dem Bus zur Statue, Aufenthalt mit Trinkpause und dann wieder den Weg zurück plus Wartezeiten auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Dennoch, der halbe Tag ist gut investiert.

Die Nummer 8 in der Welt.

Der halbe Tag für den Besuch ist gut investiert.

Zur Geschichte: 1934 besuchte der Erzbischof von Lissabon Rio de Janeiro und wurde von der 30 Meter hohen Christus Statue Cristo Redentor inspiriert. Zurück in Portugal, machte er PR für eine portugiesische Statue, und er hatte Erfolg. 1940 gelobten alle Bischöfe in Fatima, die Statue errichten zu wollen, wenn Gott Portugal vor dem Zweiten Weltkrieg verschonen würde. 1949 begann der Bau. Pfingstsonntag 1959, am 17. Mai, fand die feierliche Einweihung statt.

 

 

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