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Bon Bini Aruba

Mit dem KLM-Flug 0765 landen wir am 22. Januar um 17:45 auf dem Reina Beatrix Airport in Oranjestad. Da für die Taxis die Preise entsprechend der Destination auf der Insel festgelegt sind, fahren wir entspannt für 18 US-Dollar zu unserer Airbnb-Unterkunft, den Lagoon Studios in der Zoutmanstraat 35. Mit den von der Gastgeberin Sharon übermittelten Codes checken wir elektronisch ein. Bon Bini Aruba.

Der Blick auf den Hafen.

Aruba ist für die Amerikaner was für uns Deutsche Mallorca ist. 70 Prozent aller Touristen, über 1.1 Millionen Flugreisende und 800.000 Kreuzfahrer pro Jahr, kommen aus den USA. Die Tourismus-Statistik weist für 2017 5.800 Besucher aus Deutschland aus, die über den Flughafen eingereist sind.

Am nächsten Morgen um 8:30 treffen wir Sharon. Gebürtig aus Surinam, lebt Sharon schon fast 20 Jahre auf der Insel. Sie ist eine wunderbare Person, herzlich, kommunikativ und kundenorientiert. Wir sitzen fast drei Stunden im Innenhof der Lagoon Studios und lassen uns mit Tipps und Geheimtipps versorgen. Sie bucht für uns zwei Ausflüge und den Mietwagen für eine Woche.

Zentrale Lage, 200 Meter vom Strand entfernt.

In der ersten Reihe beim morgendlichen Kaffee.

Gemütlich sitzen und klönen im Innenhof.

Die Lagoon Studios mit sehr gutem WLAN liegen wunderbar zentral in der Innenstadt, zwei bis fünf Minuten bis zu den kleinen (chinesischen) Supermärkten, drei bis fünf Minuten bis zum Renaissance Marketplace und zehn Minuten bis zum Hafen. Sharon stellt für jede der fünf Einheiten zwei Strandstühle und Handtücher kostenlos zur Verfügung. Als wir nach einer Woche am Arashi Beach sind, frage ich nach den Preisen für Sonnenschirm und zwei Liegen. „40 Dollar, my friend, when you come tomorrow 30 Dollar“. Viele Badegäste, so meine Beobachtung, zahlen dies, ohne mit der Wimper zu zucken.

Ja, das Preisniveau ist für uns ambitioniert. „Die Amerikaner bezahlen das locker, weil sie die Preise von zu Hause gewohnt sind“ so ein Kenner der einheimischen touristischen Szene. „Die geben sogar noch Trinkgeld zusätzlich zu der 15prozentigen Service Charge, die in vielen Restaurants automatisch berechnet wird. Und fahren für 40 bis 80 Dollar mit dem Taxi zum Restaurant ihrer Wahl“.

So kümmert sich ein Restaurant um seine Gäste.

Das Hauptgericht in den meisten Restaurants kostet zwischen 20 und 40 Dollar, das Glass Wein um die zehn Dollar, ein Bier zwischen vier und zehn Dollar und ein Cocktail zwischen acht und zwölf Dollar. Bei unserem ersten Lunch im „West Deck“ bei uns um die Ecke werden automatisch 15 Prozent Service Charge addiert. Das macht dann plus Steuer nochmals fast 20 Prozent mehr.

Für eine Beach Bar anspruchsvoll. Preise sind ohne Service Charge und Steuer.

Aruba hat zwei Währungen. Den einheimischen Aruba-Florin und den US-Dollar. In den Supermärkten sind die Preise in Aruba-Florin ausgezeichnet und werden an der Kasse auf Wunsch in US-Dollar umgerechnet. In den Restaurants wird in Dollar bezahlt. Bei den ATM hat der Kunde die Wahl zwischen Florin und Dollar. Der allgemeine Umrechnungskurs Florin zu Dollar beträgt 1.75.

Am zweiten Tag gehen wir zum Lunch Buffet ins „Aquarius“ (Renaissance Marina Hotel) für 22.95 Dollar. Ein preislich gutes Angebot mit der für solche Anlässe üblichen Qualität. Gleichzeitig mit uns nimmt am Nebentisch ein amerikanisches Paar Platz. Nach ca. 40 Minuten folgt das nächst Paar. Als wir nach 75 Minuten bezahlen, ist dieses Paar auch schon gegangen. Nahrungsaufnahme at its best – so mein Eindruck.

Der Himmel ohne Wolken. In unseren 24 Tagen die Ausnahme.

Das Wetter auf Aruba ist gemischt. An einigen Tagen morgens Regen, viel Sonne tagsüber, aber viele Wolken, besonders in den Abendstunden. Die Luftfeuchtigkeit liegt im Bereich 70 bis 80 Prozent, die Temperaturen liegen zwischen 26 und 29 Grad Celsius. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Kern-Hitzezeit, wobei immer ein sympathischer kühlender Wind weht, manchmal aber auch so stark, dass die Mütze nicht auf dem Kopf bleibt.

Aruba, das „One Happy Island“ in der Karibik, ist eine Insel der freundlichen Autofahrer. Wir wollen, nicht auf dem Zebrastreifen, über den sehr befahrenen Smith Boulevard, auf beiden Seiten bleiben die Autos stehen und lassen uns passieren. Dies nicht nur einmal. Bei uns in Deutschland undenkbar. Wir wollen mit dem Auto aus einer Seitenstraße auf die Hauptstraße, spätestens das dritte Auto bleibt stehen und winkt uns heraus. So sieht Rücksichtnahme im Verkehr aus. Generell ist Autofahren auf Aruba „easy driving“.

Unfreundlich hingegen sind die vielen Mücken, die uns in den ersten Tagen zu schaffen machen. Mit Alcoholada von Aruba Aloe lindern wir unser „Schicksal“ ein wenig.

 

 

 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Liebe Schiffers,

    nun habe ich mich ein wenig eingelesen und meine Partnerin möchte ein Kindle besorgen, damit ich die anregende Lektüre noch formvollendeter zu geniessen vermag. Ihnen weiterhin eine schöne und entspante Zeit auf den Inseln des Entzückens und bis zum Wiedersehen alles Gute wünschen Ihnen von ganzem Herzen Claudia Norda und Georg Wilhelm Kipper

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