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Aufbruch und Neuanfang

Ja, das haben wir so nicht erwartet. Als wir, verliebt in die Hotelanlage Anantara The Palm Dubai, über AirBnB für 28 Tage eine Privatwohnung im Apartment-Haus South Residences buchten, hofften wir natürlich auf eine tolle Zeit in der Wohnung. Wir wurden bitter enttäuscht. Der Vermieter war nicht vor Ort, die Schlüssel für sein Apartment lagen unter der Fußmatte. Unmittelbar an den Balkon grenzte eine Baustelle, mit deren Einrichtung die Arbeiter beschäftigt waren. Das hatte er uns verschwiegen. Als wir nach dem Nachtflug duschen wollten, war das Wasser nur lauwarm. Aus dem Waschmaschinenraum drang ein penetranter Geruch, der mal weniger stark, mal stärker war. Kein Welcome-Schreiben, keine Einweisung in die Wohnung. Die Ersatzbettwäsche hing noch auf dem Wäscheständer, der mitten im Wohnzimmer stand. Die Wohnung, erst ein paar Jahre alt, war ziemlich abgewohnt.

Als Kontrast zum Text: South Residences in Anantara. Herrlich die Außenanlagen, Entspanntes Schwimmen in der Lagune, Fitness im Gym

Ein Korrespondenz-Marathon sollte beginnen. Mit dem Vermieter und AirBnB. Wir mussten insgesamt an drei von elf Tagen in der Wohnung bleiben, um auf Handwerker zu warten. Es kamen zunächst immer die Handwerker des Apartment-Hauses, dann das externe Home Team für die „Lösung“ des Problems. Zunächst wurde der „Heater“ für die Warmwasserversorgung ausgetauscht. Dann der Abfluss der Waschmaschine gereinigt (eher provisorisch, denn die Geruchsbelästigung ging nicht vollständig zurück) und das Verbindungsstück mit Silikon abgedichtet. Was würde uns noch in dieser Wohnung erwarten?

Der letzte Abend im Anantara. Farewell mit einem Asahi Bier

Enough is enough. Wir waren in einem guten Dialog mit AirBnB. Das Team hatte volles Verständnis für unseren Wunsch, die Wohnung zu verlassen. In solchen Fällen wird ein Mediationscenter eingeschaltet, das über Fragen der Rückerstattung entscheidet. Neben einer Kompensation für die beiden ersten Tage wurde unser Vertrag zum 7. Februar aufgelöst und die restliche Summe zurückerstattet. Und was machte unser Vermieter? Knappe Ein-Satz-Antworten, Schweigen, lächerliche Angebote für die Kompensation. Dank AirBnB konnten wir den „Horror“ nach elf Tagen beenden. Aber was dann? Wohin?

Abu Dhabi lässt grüßen

Da wir für die ersten Tage in Dubai einen Wagen gemietet hatten, sind wir am 30. Januar nach Abu Dhabi gefahren, um das ab dem 24. Februar gebuchte Hotel in der Innenstadt anzuschauen. Gleichzeitig waren wir auch im Jumeirah in den Etihad Towers, um die Vermietungsabteilung persönlich kennenzulernen. Denn ursprünglich wollten wir für 30 Tage dorthin, konnten uns aber im Vorfeld nicht auf einen klar formulierten Vertrag einigen. Es überrascht nicht, dass Vor-Ort-Gespräche und Vor-Ort-Besichtigungen von Apartments das Mittel der Wahl sind – so auch bei uns. Ergebnis: Wir buchten für 30 Tage ein tolles Apartment im 14. Stock zu erheblich besseren Konditionen als im Vorfeld diskutiert und stornierten das Innenstadt-Hotel.

Als nun im Einklang mit AirBnB die Entscheidung gefallen war, aus der Wohnung in Dubai auszuziehen, genügte eine kurze Mail an unsere Kontaktperson im Jumeirah, und wir waren für weitere 16 Nächte dort eingebucht. Die erste Nacht ist schon vorbei – einfach grandios hier.

Blick aus unserem Studio im Jumeirah at Etihad Towers

Das hat natürlich Konsequenzen für meinen Blog. Auf meiner Dubai-Agenda standen noch einige spannende Themen. Ob, und wie ich diese umsetzen kann, werden die nächsten Wochen zeigen. Abu Dhabi ist zwar nur etwas mehr als eine Autostunde entfernt, aber auch für Abu Dhabi ist meine Agenda gut gefüllt.

Was werden wohl die nächsten 45 Tage in Abu Dhabi bringen?

 

 

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