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Alleinstellung in Fitzroy

Um es mit einem Begriff aus der Kaffee-Kultur zu beschreiben: Dieser Blog-Beitrag ist ein doppelter Espresso, oder wie die Melburnians sagen, ein Long Mac. Drei Locations mit Alleinstellung in einer Straße, der Brunswick Street, und nur hundert Meter voneinander entfernt – einzigartig. Zwei davon empfehle ich sehr.

Ich beginne mit meinem Zweifel.

319 Brunswick Street. Die einzige IceBar in Australien. Bei minus zehn Grad einen Cocktail schlürfen. Ohne Zweifel, the „coolest place in town“. Die Besucher zahlen 39 Dollar Eintritt, ein Cocktail ist im Preis eingeschlossen, ziehen sich UGG-Stiefel, Umhang und Handschuhe an, und verweilen im Schnitt 30 Minuten im coolen Ambiente aus mehr als 30 Tonnen Eis. Ich beschränke mich auf die Außensicht.

Unscheinbar.

Der Warmhalteservice …

… vor Ort

Ich gehe weiter.

304 Brunswick Street. Auf der anderen Straßenseite liegt eine Bar, die es als einzige in Australien in die TOP 50 der World` s 50 Best Bars geschafft hat: Black Pearl. In 2018 auf Platz 30. Ausgewählt von William Reed Business Media. Klingt unspektakulär, ist es aber nicht. Seit zehn Jahren gilt dieses Ranking, mehr als 500 Trink-Experten sind in der Jury, als Oscar-Verleihung in der Bar-Welt.

Größer ist das Black Pearl nicht.

22 Dollar oder 14 Euro ist der Durchschnittspreis der Cocktails.

Im Obergeschoss das ATTIC, ein Restaurant. Kreative Cocktails sind das Markenzeichen der eigentlich unscheinbaren Bar in der Brunswick Street.

Ich gehe weiter.

285 Brunswick Street. Wiederum Wechsel der Straßenseite. Hier liegt die beste Rooftop-Bar in Melbourne mit dem außergewöhnlichen Namen „Naked for Satan“. Die Bar im vierten Stock ist eher ein himmlisches Vergnügen. Toller Rundum-Blick, hohe Qualität bei Essen und Trinken und ein interessantes Interieur.

„Naked for Satan“ soll auf einen russischen Immigranten mit dem Namen Satanovich zurückgehen, der um 1930 im Erdgeschoss unter der Hand Vodka destillierte, und dies aufgrund der Hitze am Arbeitsplatz nur in Unterhosen getan haben soll. Die Australier machten aus Satanovich Satan, und wenn sie den Satanovich-Vodka trinken oder kaufen wollten, hieß es nur „Let´s get Naked for Satan“.

 

 

 

 

 

 

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